Nach Knockout werden Opfer ausgeraubt

K.O.-Zuckerl-Trick: Taxler betäuben Kunden

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Laut einem Insider soll es sich bei den Opfern hauptsächlich um gut betuchte Männer handeln, die teure Uhren oder Gürtel tragen.

Wien. Eine unglaubliche Serie an Überfällen in Taxis und Uber-Fahrzeugen: 22 Anzeigen gingen bereits bei der Wiener Polizei ein. Das Landeskriminalamt Wien ermittelt seit Oktober 2022 auf Hochtouren.

Abgesehen haben es die Taxifahrer gemäß Polizei vor allem auf alkoholisierte Personen. Laut einem Insider soll es sich bei den Opfern hauptsächlich um gut betuchte Männer handeln, die teure Uhren oder Gürtel tragen.

Kontakt. Die Fahrer sprechen in der Regel die Betroffenen zuerst darauf an, ob sie ein Taxi beziehungsweise Uber bestellt hätten. Einige hätten tatsächlich gerade eines organisiert, andere nicht. Die Räuber sollen dann unter einem Vorwand den Gästen einen Kaugummi oder ein Zuckerl verabreichen. Oft würde laut Insider die Alkohol- oder Parfumfahne erwähnt, damit der Fahrgast tatsächlich zugreift.

Was die Opfer aber nicht wissen, es handelt sich um eine Art „K.O-Zuckerl“.

Die ahnungslosen Opfer werden nach der Betäubung auf Wertsachen durchsucht und ausgeraubt. Laut dem Insider hat sich ein Vorfall beim Wiener Volksgarten abgespielt.

(mko, laa)

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