Polizei-Hund im Einsatz vergiftet

Muss er in Rente?

Polizei-Hund im Einsatz vergiftet

Es passierte zum ersten Mal in der Polizeihunde-Geschichte: „Gringo“ überlebte zum Glück.

Der neunjährige Langhaarschäferhund „Grin­go“ ist Kärntens einziger Brandmittelspürhund. Er ist ein „Top-Polizist“; seinen Wert beziffert Herrl und Diensthundereferent Ewald Müller mit 25.000 Euro. Nun rang der Ermittler auf vier Pfoten um sein Leben.

Brandeinsatz.
In einer Lagerhalle in Klagenfurt-Ehrental war ein Großbrand ausgebrochen. Nach dem Kommando „Brand aus!“ kam „Gringo“ zum Einsatz: Er ist speziell trainiert auf das Erschnüffeln von Ausdünstungen brennbarer Flüssigkeiten. Da geschah es: Nach mehreren Stunden Arbeit bekam „Gringo“ keine Luft mehr, verlor das Gleichgewicht und dann das Bewusstsein.

Rettungsaktion
„Gringo“ kam in die Tierklinik Villach-Lind. Tagelang kämpfte er um sein Leben, und schließlich konnte Bettina Reauz-Pribernig, Tierärztin der Hundestaffel, ihn retten. Doch es steht zu befürchten, dass „Gringo“ den Dienst quittieren muss. Nach ersten Analysen war der Schäfer durch eine hoch dosierte Menge Benzol, die er eingeatmet hatte, vergiftet worden.



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