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Steiermark

Leichtes Erdbeben im Raum Leoben

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Im obersteirischen Raum Leoben hat am Mittwochabend ein leichtes Erdbeben viele Bewohner aus dem Schlaf gerissen.

Obwohl das Beben viele Bewohner aus ihrem Schlaf riss und zum Teil doch recht heftig wahrgenommen wurde, erreichte es laut Österreichischem Erdbebendienst einen relativ geringen Magnitudenwert von 2,3. Schäden an Gebäuden seien bei dieser Stärke nicht zu erwarten, erklärte Seismologe Gerald Duma.

Exakt um 22.16 Uhr registrierte man beim Erdbebendienst an der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) das Beben. "Wir haben über unser Online-Formular zahlreiche Meldungen von Bewohnern bekommen, bei einigen sind Gläser zerbrochen", so Duma. Eine Polizeibeamtin aus Leoben berichtete der APA, sie habe zur Zeit des Bebens einen "Pumperer" vernommen, konnte das Geräusch aber nicht unbedingt als Erdbeben ausmachen.

"Ein Erdbeben ist eine eigene Wahrnehmung und unverkennbar", meinte hingegen der Seismologe. Online-Meldungen aus der Bevölkerung über Erschütterungen, die letztlich doch nicht einem Beben zuordenbar sind, seien nur selten. Die Berichte werden ausgewertet und stellen eine Ergänzung zur instrumentellen Erfassung von tektonischen Bewegungen dar. In den vergangenen Monaten sei es in Österreich "eher ruhig" gewesen, durchschnittlich 25 fühlbare Beben gebe es laut Experten pro Jahr.

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