Leistbares Wohnen

Neue Studie: Gemeinnütziger Wohnbau in Niederösterreich

"Leistbares Wohnen ist unser oberstes Ziel", konstatiert Landesrätin Teschl-Hofmeister.

Der geförderte Wohnbau ist und bleibt ein zentrales Thema im Land. Die neue Studie "Gemeinnütziger Wohnbau in Niederösterreich" macht deutlich: Derartige Wohnbauvereinigungen sind weit mehr als reine Bauträger. Sie treiben die regionale Wirtschaft an und sichern Tausende Arbeitsplätze. Gerade in finanziell angespannten Zeiten liefern sie eine stabile Grundlage für Investitionen.

"Wir als Bundesland Niederösterreich wollten trotz Zinsentwicklung, trotz gestiegener Bau- und Energiekosten und trotz der KIM-Verordnung, die mittlerweile ausgelaufen ist, weiterhin leistbaren Wohnraum in Niederösterreich gewährleisten", zeigt sich Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister überzeugt. "Rund drei Prozent der Wertschöpfung der niederösterreichischen Bauwirtschaft hängen von der Investitionstätigkeit der Gemeinnützigen Bauvereinigungen (GBVs) ab. Das bedeutet, dass der geförderte Wohnbau gerade in konjunkturell schwächeren Phasen stabilisierend wirkt. Und die GBVs sichern über 5.100 Beschäftigungsverhältnisse pro Jahr – von Maurern über Installateure, Elektriker und andere Gewerke bis zu den Beschäftigten in den GBVs selbst. Ein Euro Wohnbauförderung löst rund 4,3 Euro an Investitionen aus."

Im Hinblick auf die Wohnbauförderung betonte die Landesrätin: "Um im Jahr 2024 weiterhin leistbares Wohnen in allen Regionen bieten zu können, wurden in Niederösterreich inklusive Mittel des Bundes rund 691 Millionen Euro für die Schaffung und Sanierung von über 15.400 Wohneinheiten genehmigt. Im Jahr 2025 brachte die NÖ Wohnbauförderung sogar 952 Millionen Euro auf den Weg. Im abgelaufenen Jahr hat das Land Niederösterreich Förderungen für knapp 10.000 Wohneinheiten im großvolumigen Wohnbau und knapp 4.000 Wohneinheiten im kleinvolumigen Wohnbau bewilligt. Über 1.700 Haushalte wurden beim Heizungstausch mit 24,7 Millionen Euro und knapp 12.000 Haushalte mit 33,2 Millionen Euro mittels Wohnzuschuss bzw. Wohnbeihilfe bei den laufenden Wohnkosten unterstützt. Hinzu kommt ein Zinscap von 50 Millionen Euro." Das Land Niederösterreich stelle ein Vielfaches an Geld für den geförderten Wohnbau zur Verfügung, als die zweckgewidmeten Einnahmen ausmachen.

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