Harsche Kritik

Mikl-Leitner wettert gegen Schumanns "Zettelwirtschaft"

ABD0109_20260311 - WOLKERSDORF - ÖSTERREICH: Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) am Mittwoch, 11. März 2026, anl. einer PK "Ergebnisse der Regierungsklausur von ÖVP und FPÖ" in Wolkersdorf.
© APA/HELMUT FOHRINGER
Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) kritisiert das Vorgehen von Arbeitsministerin Korinna Schumann (SPÖ) bei der Umsetzung der EU-Lohntransparenzrichtlinie.
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"Während unsere Betriebe bereits unter einer Vielzahl an Vorschriften und Dokumentationspflichten leiden, hält die SPÖ-Arbeitsministerin an einer überschießenden Umsetzung der EU-Entgelttransparenz-Richtlinie fest. Mehr Formulare, mehr Berichte und mehr Verwaltungsaufwand würden uns dem Ziel 'Gleicher Lohn für gleiche Arbeit' keinen Zentimeter näherbringen, so Mikl-Leitner. Gleicher Lohn braucht Fairness statt Zettelwirtschaft", betont sie.

Die Landeshauptfrau warnt davor, Unternehmen mit noch mehr Berichtspflichten zu belasten. "Unsere Betriebe brauchen größere unternehmerische Freiräume, statt die kurze Leine der Sozialministerin, um Arbeitsplätze zu schaffen und wettbewerbsfähiger zu werden", so Mikl-Leitner. Daher fordert sie eine deutliche Reduktion der Berichtspflichten auf europäischer Ebene. "Ein Drittel dieser Berichtspflichten kann man streichen, und ich bin überzeugt, sie werden niemandem fehlen. Daran muss auch von der SPÖ-Arbeitsministerin gearbeitet werden. Wir brauchen weniger Berichtspflichten und mehr Hausverstand."

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