Wiener Neustadt droht Pleite

Kein Kredit

Wiener Neustadt droht Pleite

Bank soll Kredit abgelehnt haben. Beamte zittern um Gehalt.

Anfang Februar präsentierte sich "Pleite-Stadtchef" Bernhard Müller (SPÖ) bei einer Plakat-Aktion als "arm wie eine Kirchenmaus". Im ÖSTERREICH-Interview meinte er damals, "auch eine Gemeinde kann in Konkurs gehen, und Wr. Neustadt steht kurz davor." Seitdem zog Müller mehrmals die Notbremse, um Geld aufzustellen:

Wohnhäuser und ein Spielplatz-Areal wurden verkauft. Sogar Volks- und Ungerbad wurden geschlossen, um das Altmetall zu verscherbeln. Läppischer Gewinn fürs Budget: 30.000 Euro. Doch das alles dürfte zu wenig sein ...

Wackeln Gehaltszahlungen?
Jetzt ist durchgesickert, dass der Aufsichtsrat einer großen Bank angeblich ein Kreditansuchen der Stadt abgelehnt hat. Stimmt das, dann müssten die 1.500 Magistratsmitarbeiter im Juni ums Gehalt fürchten. Außer das Land springt helfend ein.

Aus dem Bürgermeister-Büro wird heftig dementiert: "Stimmt nicht, Schwachsinn."

Vizestadtchef Christian Stocker (ÖVP): "Gerüchte schwirren schon länger herum, ist es wahr, überrascht es mich nicht im geringsten."

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