Nach Bohrungen

Gasbohrungen Molln: NGOs ziehen vor Höchstgericht

Umweltdachverband, Naturschutzbund, Alpenverein und Greenpeace fechten Gasbohrungen in Molln an. Nach einer umstrittenen Gerichtsentscheidung ziehen die NGOs mit einer Revision vor das Höchstgericht.

Umweltdachverband, Naturschutzbund Österreich, Alpenverein und Greenpeace ziehen im Streit um die Gasbohrungen in Molln vor den Verwaltungsgerichtshof. Nach einer umstrittenen Entscheidung des Landesverwaltungsgerichts OÖ, das Beschwerden für gegenstandslos erklärte, erheben die Organisationen außerordentliche Revision.

Aus ihrer Sicht wurden Unionsrecht und die Aarhus-Konvention verletzt. Die NGOs fordern Klarheit zum Schutz eines der artenreichsten Naturgebiete Österreichs. "Es darf nicht sein, dass wirtschaftliche Interessen über den Naturschutz gestellt werden", so Franz Maier, Präsident des Umweltdachverbands.

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