Servicepauschalen

Große Preisunterschiede bei Park-Apps in Linz, Wels und Steyr

Die AK OÖ hat die Kostenstruktur von acht Park-Apps verglichen. Park-Apps bieten Komfort, können jedoch spürbare Mehrkosten verursachen. Ein Preisvergleich auf Basis des eigenen Parkverhaltens zahlt sich jedenfalls aus. 

Linz. Angesichts deutlicher Preisunterschiede bei Handy-Park-Apps fordert der Linzer Vizebürgermeister Martin Hajart (ÖVP) eine rasche Überprüfung der Gebührenstruktur in Linz. „Parken darf durch digitale Services nicht wesentlich teurer werden“, betont Hajart.

Auslöser sind aktuelle Ergebnisse der Konsumentenschützer der Arbeiterkammer Oberösterreich, die vor erheblichen Preisunterschieden bei den Servicepauschalen von Park-Apps in Linz, Wels und Steyr warnen. Demnach fallen je nach Anbieter zusätzliche Gebühren von bis zu 50 Cent pro Parkvorgang an. In der Praxis bedeutet das: Eine halbe Stunde Parken in Linz kann statt einem Euro bis zu 1,50 Euro kosten. Auch bei jeder Verlängerung der Parkzeit entstehen erneut Transaktionsgebühren. Wer in Wels eine halbe Stunde per App parkt, zahlt laut AK OÖ bis zu 100 Prozent mehr als den offiziellen Mindesttarif.

Für Nutzer, die mehrmals im Monat mit Park-Apps bezahlen, können Tarifmodelle mit fixem Pauschalbetrag und unbegrenzter Anzahl an Parkvorgängen interessant sein. Dabei empfiehlt sich, besonders auf Kündigungsfristen und Vertragsbedingungen zu achten.

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