Hasel und Erle sorgen in tieferen Lagen für starke Belastung.
Das frühlingshafte Wetter der vergangenen Tage hat in Oberösterreich die Natur spürbar in Schwung gebracht. In vielen Regionen treiben Frühblüher rasch aus, wodurch die Pollenkonzentration in der Luft deutlich ansteigt. Besonders Hasel und Erle sorgen in tieferen Lagen derzeit für eine starke Belastung.
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Die Hasel steht bereits in voller Blüte und gibt große Mengen an Pollen ab. Auch die Grau Erle blüht intensiv. Nach Angaben der "Österreichische Polleninformation" beginnt nun zudem die Schwarz Erle zu treiben und könnte die Hasel bald als wichtigste Pollenquelle ablösen. Im aktuellen Pollenspektrum scheinen auch Eiben sowie Zypressengewächse auf. Ihr allergenes Potenzial gilt laut Fachleuten momentan jedoch als gering.
Vegetation startet in höheren Lagen später
In höheren Lagen startet die Vegetation später. Dort zeigen sich erste Blüten bislang nur an geschützten, sonnigen Standorten, weshalb die Belastung noch vergleichsweise niedrig bleibt. Insgesamt begann die Pollensaison heuer später als zuletzt, da ein strenger Winter das Pflanzenwachstum bremste. Mit dem anhaltend milden Wetter, so GeoSphere Austria, ist vorerst keine Entlastung für Allergiker zu erwarten.