Horrormeldungen

Parkpickerl-Streit im Westen Wiens

Parkpickerl Sherriff
© TZ ÖSTERREICH/Bruna
Die Hietzinger und Währinger dürfen jetzt über Kurzparkzonen abstimmen.
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In den nächsten zwei Wochen dürfen die Hietzinger und Währinger über die Einführung der Kurzparkzonen/Parkpickerl in ihren Bezirken abstimmen. Erst vor wenigen Tagen kritisierte Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) den ÖAMTC, der die Bevölkerung über die Nachteile der Kurzparkzone teils falsch informiere.

"Horrormeldungen."

Jetzt regen sich Bewohner aus den beiden Bezirken über die "ständige Panikmache" und die "Lügen" der Grünen auf. "In der Hietzinger Hauptstraße war ein Standl der Grünen. Sie wollten mir mit Horrormeldungen das Parkpickerl schmackhaft machen", regt sich eine Hietzingerin auf. Ein anderer Hietzinger sagt, die meisten Pendler entlang der U4-Trasse seien Hietzinger, die auch nach einer Pickerl-Einführung weiter dort stünden.

Lügen in Währing
Auch viele Währinger haben die Panikmeldungen der Grünen satt. Tatsächlich behaupten sie, dass seit der Pickerl-Einführung in Hernals eine Autoflut über Währing hereingebrochen sei. Dass das nicht stimmt, zeigt ausgerechnet eine Untersuchung (ZIS+P) im Auftrag Vassilakous. Demnach reduzierte sich sogar im Gürtelbereich von Währing die Zahl der Parkplätze um nur 1 Prozent!

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