Promi-Basejumper stirbt bei Berg-Aufstieg

Drama in Oberösterreich

Promi-Basejumper stirbt bei Berg-Aufstieg

Fallschirm-Filmer suchte Absprungplatz - 70 Meter tief gefallen.

Er ist in seinem Leben Tausende Male in die Tiefe gesprungen. Als berühmter Fotograf und Filmer bei Formationssprüngen von Fallschirmspringern, als Basejumper von Klippen, Bergen und Gebäuden: Der Russe Sergey Viter (31) galt als Koryphäe der Lüfte.

Und dann ausgerechnet das: Beim Suchen eines geeigneten Absprungplatzes in der Drachenwand bei Mondsee rutschte der Ex­tremsportler beim Aufstieg unglücklich aus, stürzte ohne Ausrüstung 70 Meter in die Tiefe. Sergey Viter war auf der Stelle tot.

Er kannte die ganze Welt, in der Drachenwand aber war er mit seinen vier Begleitern zum ersten Mal. Weil er das Gelände nicht kannte, legte er seinen Schirm ab und kletterte auf der Suche nach einem Absprungplatz in die Höhe. Abends gegen 21 Uhr passierte das Drama.

Eine Bewohnerin in St. Lorenz hörte einen Steinschlag und Hilferufe. Sie alarmierte sofort die Rettung. Gegen 23.20 Uhr wurde der Leichnam des Basejumpers entdeckt. „Es waren einige Hubschrauber-Anflüge nötig, bis wir zu dem Toten absteigen konnten“, sagt Einsatzleiter Horst Emhofer von der Bergrettung.

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