So wirbt ISIS "Gottes-
Krieger" an

Salzburg als neuer Hotspot

So wirbt ISIS "Gottes-
Krieger" an

Nach Wien rekrutieren die ISIS-Terroristen nun auch in Salzburg junge Kämpfer.

„Es sind Profi-Gurus“, so Experten. „Sie geben sich geheimnisvoll, versprechen ‚Abenteuer‘ und ‚Lebenssinn‘.“ In Wien sind sie im „Moslemviertel“ in Favoriten, bei der Reichsbrücke und am Handelskai unterwegs, jetzt haben sie ihr Rekrutierungsgebiet auf Salzburg ausgedehnt.

Erneut zog Mädchen (16) in den "Heiligen Krieg"
So ist nun ein Mädchen aus einer Zuwandererfamilie aus Hallein (S) ebenfalls in die Extremistenszene abgedriftet, postet auf Facebook unter seinem Kampfnamen, ist seit Wochen verschwunden.

Handwerker Kristijan K. (26) aus Mittersill (Sbg.) ist seit 21. August vermisst. Seine Mutter fleht ihn an: „Komm zurück!“

Warnung
Salzburger Politiker, wie Stadtvize Anja Hagenauer (SPÖ), sind entsetzt: „Einen Jugendlichen konnten wir wieder aus der Szene herausbringen.“ Ihr muslimischer Parteikollege Osman Günes kennt noch mehr Fälle und auch die Methode: „Es sind speziell ausgebildete Terroristen, die nach Österreich geschickt werden, um bei Jugendlichen eine Gehirnwäsche durchzuführen. Sie suchen gezielt in Moscheen, Glaubensvereinen und über Facebook nach in Salzburg lebenden Muslimen, verteilen Zettel mit Links zu speziellen Internetseiten.“

Anleitungen
Dort werden Ratschläge zu unverdächtigen Anreisen nach Syrien oder der perfekten Wüstenausrüstung gegeben. Mädchen wird ein Leben an der Seite mannhafter Dschihadisten und in von Ungläubigen geraubten Villen versprochen. 140 Personen aus Österreich sind schon in den „Heiligen Krieg“ gezogen.

Die Gehirnwäsche: Es begann in der Moschee

„Er ist in Wien in eine Moschee gegangen“, sagt Mutter Anka, „seitdem war er wie ­verändert. Sie haben ihn einer Gehirnwäsche unterzogen.“
Kristijan K. hörte zu rauchen auf, trank kein Bier mehr, stählte seinen Körper im Fitnessstudio, las nur noch ­islamische Bücher, lernte arabische Schriftzeichen, kündigte seine Arbeit, konvertierte vom Christentum zum Islam, suchte täglich die Moschee in seinem Heimatort Mittersill auf und betete fünf Mal am Tag. Dann verschwand er plötzlich.



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