Tiere aus Tiroler Messie-Wohnung befreit

Amtsärztin schlug Alarm

Tiere aus Tiroler Messie-Wohnung befreit

In einer Messie-Wohnung befreiten Tierschützer einen ganzen Kleintierzoo.

Den Mitarbeitern des örtlichen Tierschutzvereins wurde regelrecht schlecht, als sie eine Wohnung in Kitzbühel betraten. Alles war verwahrlost, es stank zum Himmel. Mittendrin in der Messie-Wohnung vegetierten Hunderte von Tieren vor sich hin, die von der überforderten Bewohnerin vernachlässigt worden waren. Darunter neben Zierfischen in verdreckten Aquarien auch Papageien, Katzen, Meerschweinchen, Wasserschildkröten, Zuchttauben und sogar ein Fasan: „Die Tiere hatten nicht einmal Zugang zu Wasser oder Futter“, sagte eine Tierschützerin. Ein Kaninchen starb kurz nach seiner Befreiung. Die Amtstierärztin hatte wegen „Animal Hoarding“ (Tierhortung) Alarm geschlagen. Die Besitzerin übergab ihre Haustiere widerstandslos und wird angezeigt.

Die verwahrlosten Tiere werden in den nächsten Monaten in zwei Tierheimen in Wörgl und Innsbruck aufgepäppelt und sollen später in ein neues Zuhause abgegeben werden.

© Tierschutzverein

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