50 Betriebsstandorte wurden unter die Lupe genommen.
Bis 15. April gilt in Österreich die situative Winterreifenpflicht. Anlässlich des bevorstehenden Wechsels von Winter- auf Sommerreifen bei vielen Autobesitzern hat das Wiener Marktamt die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen bei Reifenunternehmen überprüft, teilte die Behörde in einer Aussendung mit. Insgesamt wurden 50 Betriebsstandorte genau unter die Lupe genommen. Bei 16 Betrieben mussten Anzeigen erhoben werden, hieß es.
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Überprüft wurde vorwiegend die Einhaltung der Betriebsanlagenbestimmungen, die Energieverbrauchskennzeichnung, die Einhaltung der Gewerbevorschriften und die korrekte Preisauszeichnung. In 16 Betrieben wurde eine mangelhafte beziehungsweise fehlende Preisauszeichnung festgestellt. Die Preisunterschiede inklusive weiterer Dienstleistungen wie etwa dem Reifenwuchten waren sehr mangelhaft angeschrieben, berichtete das Marktamt.
Die gute Nachricht: Im Bereich der Energieverbrauchskennzeichnung konnten im Rahmen der Kontrollen keine Beanstandungen festgestellt werden. Sämtliche überprüften neuen Straßenreifen waren ordnungsgemäß mit dem aktuellen EU-Reifenlabel versehen. Diese Kennzeichnung liefert laut Marktamt wichtige Informationen zu Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und externem Rollgeräusch und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Umweltrelevanz und zur Förderung nachhaltiger Mobilität.