Wie Arnie-Wunsch

Vorbild für Österreich: WM-Teilnehmer bekommt nationalen Feiertag

Im gesamten Kongo herrscht nach der geglückten WM-Quali Ausnahmezustand. 

Während sich Marko Arnautovic für die Qualifikation Österreichs vergeblich einen Feiertag von Bundespräsident Alexander Van der Bellen gewünscht hatte – dieser soll erst bei einem tatsächlichen WM-Titel folgen – macht das zentralafrikanische Land nun Ernst.

Historischer Sieg gegen Jamaika

Nach dem knappen 1:0-Erfolg im Playoff-Finale gegen Jamaika bricht im Land mit rund 115 Millionen Einwohnern riesiger Jubel aus. Es ist das erste Mal seit dem Jahr 1974, dass die Nation wieder bei einer Endrunde vertreten ist. Damals nahm das Land noch unter dem Namen Zaire an der Weltmeisterschaft in Deutschland teil.

Einmaliger Feiertag für Bürger

Das Arbeitsministerium hat aufgrund dieses Erfolgs prompt reagiert. Der 1. April, wurde offiziell zum Feiertag erklärt, um der Bevölkerung die Möglichkeit zu geben, diesen Meilenstein ausgiebig zu feiern. Wichtig dabei: Der Beschluss gilt ausschließlich für den heutigen Tag nach der erfolgreichen Qualifikation und wird in den kommenden Jahren kein dauerhafter Feiertag bleiben.

Kongo zurück auf Weltbühne

Für die DR Kongo endet damit eine jahrzehntelange Durststrecke im internationalen Fußball. Der Sieg im entscheidenden Playoff-Spiel sichert den Afrikanern einen Platz beim Turnier 2026.

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