Plötzlich anders

Überraschende Transfer-Wende beim FC Bayern

Mehrere Bayern-Spieler feiern im Stadion gemeinsam ein Tor im Bundesliga-Spiel.
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Noch vor wenigen Wochen galt Minjae Kim als einer der prominentesten Verkaufskandidaten des FC Bayern.
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Nach der Verpflichtung von Jonathan Tah schien die Zukunft des südkoreanischen Innenverteidigers in München ungewiss. Nun ist es jedoch zu einer überraschenden Kehrtwende gekommen.

Wie Sky berichtet, haben die Bayern-Verantwortlichen ihre Kaderplanung überarbeitet. Demnach ist Kim nicht länger für einen Verkauf vorgesehen. Nur ein außergewöhnlich hohes Angebot, das auch der Spieler selbst annehmen möchte, könnte den Rekordmeister noch zum Umdenken bewegen.

Ein Spieler des FC Bayern München kontrolliert den Ball während eines Fußballspiels.
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Überraschende Wende

Die Wende kommt überraschend, nachdem Kim in den vergangenen Monaten immer wieder mit einem Abschied in Verbindung gebracht worden war. Unter anderem wurden Juventus Turin, Paris Saint-Germain sowie Vereine aus Saudi-Arabien als mögliche Interessenten gehandelt. Teilweise hieß es sogar, Bayern habe seine Ablöseforderung bereits gesenkt, um einen Transfer zu erleichtern.

Nun scheint der Rekordmeister jedoch anders zu planen. Zwar dürften Dayot Upamecano und Jonathan Tah in der Innenverteidigung zunächst die erste Wahl sein, doch angesichts der langen Saison mit Bundesliga, Champions League und Pokal will Bayern offenbar nicht auf die Tiefe im Kader verzichten. Auch Kim selbst hatte nach übereinstimmenden Berichten nie aktiv auf einen Wechsel gedrängt und besitzt in München noch einen Vertrag bis 2028.

Der 29-Jährige war 2023 für rund 50 Millionen Euro von der SSC Neapel nach München gewechselt, nachdem er dort maßgeblich zum Gewinn der italienischen Meisterschaft beigetragen hatte. In zwei Spielzeiten absolvierte er 116 Pflichtspiele für die Bayern und zeigte vor allem im Saisonendspurt wieder ansteigende Form.

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