Woran starb Sanela wirklich?

Polizei rollt dubiosen Todesfall neu auf

Der Tod einer 25-Jährigen war quasi erledigt – bis Star-Anwältin Astrid Wagner kam.

Der frühe Tod von Sanela S. gibt weiter Rätsel auf. Wie berichtet, war die 25-
Jährige bewusstlos in der Prinzgasse in Hirschstetten aufgefunden worden. Nach fünf Tagen im Koma starb sie auf der Intensivstation: „Keine Anzeichen von Gewalteinwirkung“, sagte die Polizei. Der Vorgang war eigentlich erledigt.

Doch der Tod der jungen Frau ließ den Hinterblieben keine Ruhe, sie schalteten Star-Anwältin Astrid Wagner ein. Und die ließ via ÖSTERREICH kräftig Dampf ab, witterte einen Polizei-Skandal: „Was heißt keine Fremdeinwirkung? Das Opfer blutete aus dem Ohr, hatte ein riesiges Veilchen und eine Gehirnschwellung“, schimpfte Wagner. Sie will vor allem wissen, welche Rolle Sanelas somalischer Freund Momo bei dem Vorfall spielte. Er war gemeinsam mit seiner Freundin in der Prinzgasse aufgefunden worden.

Widersprüchliche Aussagen von Sanelas Freund 
Momo

Zunächst konnte er sich angeblich an nichts erinnern, später sprach er von ­einem Angriff von sieben bis zehn jungen Männern auf das Pärchen. Zeugen hierfür gibt es allerdings nicht. Und im Gegensatz zu Sanela blieb der Somalier ­unversehrt.

Die Ermittler haben jetzt die Obduktion der 25-Jährigen beantragt. Sie soll klären, ob die Tote auch durch ­einen Sturz gestorben sein könnte. Ebenso wurde ein toxikologisches Gutachten angeregt. Entscheiden muss darüber die Staatsanwaltschaft. Für die Hinterbliebenen ein Etappensieg. Sie wollen wissen, woran Sanela gestorben ist.

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