Buben quälten Ferkel zu Tode

Sie wollten Spaß

Buben quälten Ferkel zu Tode

Buben quälten und töteten in einem Tiergarten Frischlinge und filmten die Tat.

Unvorstellbar, was in den Köpfen dieser Kinder ­vorgegangen sein muss: Aus Spaß haben sechs Buben im Alter zwischen acht und 14 Jahren im Lainzer Tiergarten Wildschwein-Frischlinge gequält und getötet. Sie haben die Ferkel erschlagen, stranguliert, ihnen die Beinchen gebrochen – und alles auf ­Video mitgefilmt.

Jugendliche erdrosselten Frischling mit einem Seil
Am Mittwoch mussten sich zwei Jugendliche, Aleb T. (14) und Rafet D. (14, Namen geändert), vor dem Bezirksgericht Favoriten verantworten. Die anderen Burschen waren zur Tatzeit noch nicht strafmündig und wurden als Zeugen geladen. Vier bis sechs Mal soll die Gruppe zu den Wildschweinen gegangen sein.

Gericht schickte
 Kinder in Therapie
Sie lockten die Tiere mit Brot, bewarfen sie mit Steinen und schlugen sie mit Stöcken. Zwei Frischlinge wurden getötet, einer erwürgt, der andere zu Tode gequält. „Es hat uns Spaß gemacht, die Tiere zu schlagen und zu töten“, hat Rafet D. zur Polizei gesagt.

Vor Gericht allerdings bereuten die Angeklagten ihre Gräueltaten. Das Urteil: 1.633,87 Euro Strafe, drei ­Monate bedingte Haft und Psychotherapie – nicht rechtskräftig. Es gilt die Unschuldsvermutung.



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