Stationen fixiert

Das wird Wiens neues U-Bahn-Netz

U-Bahn
© APA/ Hochmuth
Erstmals ist jetzt auch ein Blick in den „Untergrund“ möglich.
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Dass die Wiener U-Bahn-Linie U5 tatsächlich realisiert und die Streckenführung der U2 ebenfalls geändert wird, ist bereits seit längerem fix. Nun wurden die Details finalisiert, inklusive der genauen Trasse und der Standorten der Stationen. Technisch aufwendig bis spektakulär werden vor allem die großen Knotenpunkte Rathaus, Neubaugasse und Pilgramgasse.

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Ab 2023 wird die U5 - die ohne Fahrer vollautomatisch unterwegs sein wird - die neu zu errichtende Station Frankhplatz/Altes AKH mit dem Karlsplatz verbinden. Neue Gleise werden nur bis zum Rathaus verlegt. Denn von dort zum Karlsplatz nutzt die türkise Linie jene Schienen, auf denen derzeit noch die U2 unterwegs ist. Die lila Linie wird im Gegenzug vom Rathaus bis zum Matzleinsdorfer Platz verlängert, wobei sie an den Stationen Neubaugasse, Pilgramgasse und Reinprechtsdorfer Straße hält.

Spätere Verlängerungen sind durchaus vorgesehen. Die Züge der U2 sollen dann bis zum Wienerberg rollen, jene des Neuzugangs U5 bis zum Elterleinplatz in Hernals. Für diese Ausbaustufe laufen derzeit die Verhandlungen mit dem Bund, wie Öffi-Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) erläuterte. Die Investitionssumme für die erste, 2018 beginnende Bauphase beträgt 950 Mio. Euro.

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