Die Eltern des toten Mädchens fordern lückenlose Aufklärung des Verbrechens.
Leonies Eltern Melanie P.(40) und Hannes W. (39) sind nach dem Mord an ihrer Tochter erschüttert, traurig -und wütend: "Warum ist der überhaupt noch herumgelaufen, warum wurde er nicht längst abgeschoben?", fragen sich die Pf egerin und der Rettungssanitäter.
Um das Verbrechen an ihrem geliebten Kind lückenlos auf klären zu lassen, haben sie sich dem renommierten Wiener Strafverteidiger Florian Höllwarth anvertraut. Er wird die Eltern als Nebenkläger vor Gericht vertreten.
Rebellin. Leonie war laut ihrer Mutter ein freiheitsliebendes, teils rebellisches Kind. Nachdem die Familie vor zwei Jahren von Wien nach Tulln umgesiegelt war, sehnte sich die Schülerin nach ihrer Donaustadt. Nur 500 Meter vom späteren Tatort entfernt war sie aufgewachsen.
Sie war kein einfacher Teenager, hatte ihren eigenen Kopf. Nachdem sie mehrfach nicht nach Hause gekommen war, wandte sich die Mutter hilfesuchend an das zuständige Jugendamt.
Dass die 13-Jährige die verdächtigen Afghanen bereits länger gekannt habe, verneint Familienanwalt Höllwarth.
Weißer Sarg. Die Eltern bereiten die Beerdigung vor: Leonie soll in einem weißen Sarg eingeäschert werden. Die Urne soll zu Hause aufbewahrt werden.