Infolge des tödlichen Infernos im Schweizer Skiort Crans-Montana unterliegen mitgebrachte Fahnen beim anstehenden Song Contest in Wien strengen Regeln.
Das Publikum des diesjährigen Eurovision Song Contest in Wien darf nur schwer entflammbare Flaggen und Fähnchen schwingen. Der offizielle Karten-Vertreiber des ESC, Oeticket, begründet dies mit verschärften Brandschutzregeln infolge des tödlichen Infernos im Schweizer Skiort Crans-Montana. In der Silvesternacht starben bei einem Feuer in einer Bar 41 Menschen, mehr als 100 wurden verletzt. Schaumstoff an der Decke des Lokals hatte sich entzündet.
ESC-Wahnsinn in Wien: So gigantisch wird die Stadthalle-Bühne
"Kosten sind wurscht": Wiens Ansage zur Barrierefreiheit beim ESC
ESC 2026 in Wien: Diese Food-Stände warten auf Sie am Rathausplatz
Zu den ESC-Shows im Mai dürfen nur Fahnen mitgebracht werden, wenn Fans beim Eintritt in die Wiener Stadthalle Zertifikate zu den vorgeschriebenen Brandschutznormen vorweisen können, teilte eine ORF-Sprecherin mit. Erlaubt seien Produkte, die der ÖNORM B 3822:2010-06-15 oder der europäischen DIN EN 13501-1 entsprechen.
Zum 70-jährigen Jubiläum des ESC wird der Musikwettbewerb in Österreich stattfinden, nachdem der österreichische Countertenor JJ im Vorjahr in Basel gewonnen hat. Die rund 90.000 Karten für die Halbfinal- und Final-Shows sowie die Voraufführungen sind bereits seit Jänner praktisch ausverkauft. Für Österreich tritt der Sänger Cosmó mit dem Song "Tanzschein" an.