Am Wiener Hauptbahnhof rückte die Finanzpolizei mit einem Großaufgebot an. Für mehrere Betriebe hatte der Einsatz spürbare Folgen.
Im April führte das Amt für Betrugsbekämpfung (Bereich Finanzpolizei) eine Schwerpunktkontrolle im Taxi- und Mietwagengewerbe am Wiener Hauptbahnhof durch. Kurz nach 10 Uhr sperrten Dutzende Beamte den Taxistandplatz ab und überprüften Lenker und Fahrzeuge. Insgesamt wurden 34 Taxis aus 33 Betrieben ins Visier genommen.
Das Ergebnis: Ein Fahrer war nicht zur Sozialversicherung gemeldet, zudem wurden offene Abgaben von 7.354,66 Euro eingetrieben. Überdies wurden zwei Fahrzeuge im Gesamtwert von rund 41.300 Euro gepfändet. Insgesamt standen 43 Einsatzkräfte im Einsatz. Das Taxi- und Mietwagengewerbe gilt seit Jahren als anfällig für Verstöße. Immer wieder geht es um nicht gemeldete Beschäftigte, Probleme bei Arbeitszeiten oder Unregelmäßigkeiten bei Abgaben. Auch illegale Beschäftigung spielt dabei eine Rolle.
"Kleine Gewerbe haben es oft nicht leicht und stehen unter sehr starkem Druck. Dennoch muss umso mehr gelten: Null Toleranz für Steuer- und Abgabenbetrug im Interesse aller ehrlichen Steuerzahlerinnen und Steuerzahler und aller redlichen Unternehmen. Das ist eine Frage der Gerechtigkeit", betont Finanzminister Markus Marterbauer.