80 % finden nicht die richtige Seite

PISA: ''Fleck'' für Schüler beim Googeln

PISA
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Wieder kalte Pisa-Dusche. Die Schülerinnen und Schüler haben Probleme im Internet.
OE24 auf Google bevorzugen

Gut, die Ergebnisse sind von 2018, da mag sich in Zeiten von Homeschooling schon einiges geändert haben – trotzdem hat die aktuelle Pisa-Auswertung wieder eine kalte Dusche für Österreich parat: die 14- bis 15-Jährigen haben demnach massive Defizite im digitalen Bereich:

■ Fakten und Meinung: Nur 45 % der Jugendlichen konnten eine Aufgabe lösen, bei der Fakten und Meinungen unterschieden werden mussten (OECD-Schnitt ist 37 %).
■ Suche im Netz: Noch schlimmer: Bei der Suche im Internet schaffte es nur jeder fünfte heimische Jugendliche (20 %), die für die Aufgabe sinnvollsten Seiten auszuwählen.
■ Social Media: Immerhin: dass Social-Media-Aktivitäten nicht ganz ungefährlich sind, ist den Kindern schon vermittelt worden – acht von zehn Jugendlichen (78 %) wussten da Bescheid.
■ Spam: Nur 45,2 % hatten kein Problem beim Erkennen von Spam-Mails.
■ Keine Praxis: Kein Wunder: Nur 42 % der Kinder nutzten vor Corona digitale Geräte im Unterricht.

Reaktion von Bildungsminister Faßmann: Man habe mit dem „Digitalen 8-Punkte-Plan“ alle OECD-Empfehlungen umgesetzt.

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