Rotlicht-Boss 'brach' in eigene Villa ein

Irrer Rechtsstreit

Rotlicht-Boss 'brach' in eigene Villa ein

Die Zeichen an der Adria stehen für Rotlicht-Urgestein ­Josef „Pepi“ Stern auf Sturm.

Irrer Rechtsstreit, den sich der Wiener Nachtklub-Betreiber Josef Stern (79) wegen seines Ex-Partners eingehandelt hat: Der ­Maxim-Chef hatte seinen unlauteren Geschäftspartner ­Boris K. im Juni wegen schweren Betrugs hinter Gitter gebracht. K.s Gaunereien muss Stern jetzt in Kroatien ausbaden:

Denn als K. 2011 noch 49 % der Anteile an Sterns Rotlicht-Gmbh gehalten hatte, übergab er einem hochrangigen Polizisten in Kroatien, bei dem er Schulden hatte, eine Luxus-­Villa in Lovka Rogoznica. Die Villa stand im Privatbesitz von Josef Stern, die Übergabe war nicht rechtens. Das zuständige Bezirksamt segnete alles ab, was der Polizist und Boris K. hinlegten. Als Stern im Folgesommer sein Feriendomizil betreten wollte, stand er vor ausgetauschten Schlössern.

Ein Rechtsstreit mit dem ­Polizei-Boss begann, der sich trotz eindeutiger Rechtslage nicht aus dem Grundbuch drängen lassen will. Im Juni ließ der Polizist Josef Stern sogar wegen „Einbruchs“ kurzzeitig verhaften. Stern war nach Kroatien gereist, hatte sein Haus unversperrt vorgefunden und die Schlösser ausgewechselt. Fortsetzung folgt.L.Eckhardt

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