Erster Einblick in seine Vorhaben

Schallenberg: Mein Plan für Österreich

Schallenberg: Mein Plan für Österreich
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Nach den ersten Tagen seiner Amtszeit gewährt Schallenberg intime Einblicke.
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Wien. „Es kommt anders, wenn man denkt“, hat er bereits aufgestellt, ebenso die Crazy Cat aus Pappmaché. Der Rest stapelt sich noch in vielen Kartons in seinem neuen Büro, dem Metternich-Zimmer im Kanzleramt.

Einblicke. Die wenigen Sachen, die Alexander Schallenberg bereits ausgepackt hat, geben mehr Einblicke in die Welt des Diplomaten als sein Faible für bunte Krawatten mit Tiermustern. Der „Schnösel“, als der er vielen in ­seinen ersten Tagen an der Spitze der türkis-grünen Regierung erschien, ist der vielsprachige Diplomat nicht. „Man verbindet in der Öffentlichkeit ein anderes Bild mit mir, als ich eigentlich bin“, sagt der 52-Jährige im ÖSTERREICH-Interview in seinem Büro.

Kritik. Er wirkt an diesem Freitag bereits angekommener als noch zuletzt. Die Kritik an ihm – er hatte in seiner ersten Erklärung die Vorwürfe gegen Kurz als „falsch“ bezeichnet – reflektiert er. Die Message Control der Türkisen dürfte – zumindest bislang – nicht sein Zugang sein. „Differenzierungsfähigkeit und Respekt gegenüber anderen Meinungen, so bin ich aufgewachsen.“

Koalitionssitzung. Eine Eigenschaft, die er die nächsten Wochen brauchen wird. Dass die Regierungskrise noch nicht vorbei ist, weiß er. Er möchte daher eine Teamsitzung – alle türkis-grünen Minister und Kabinette – nach dem Nationalfeiertag machen, um die Gräben wieder zuzuschütten. Das ist zwischen ihm und Vizekanzler Kogler bereits vereinbart. Sein Vater habe ihm stets den „Dienst an der Republik“ als Wert mitgegeben. Auch, als er ihm sagte, dass er nun Kanzler werde. Ein wichtiger Wert für die Aufarbeitung der ­VP-Chat-Affären.

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