20-Jähriger flüchtete vor Polizei
Flüchtling kaufte Porsche mit Schleppergeld
Wien. Ein Flüchtling (20) aus Syrien raste Freitagfrüh gegen 7 Uhr mit drei Landsmännern (17, 20, 20) in einem dunkelgrauen Porsche Cayenne in Wien der Polizei davon – ÖSTERREICH berichtete.
Seither sorgt der Vorfall für hitzige Debatten in den sozialen Medien. Viele User fragen sich, wie es denn sein könne, dass ein erst 20-Jähriger einen Porsche fährt? Nun scheint klar, dass sich der Syrer das Auto durch illegale Schlepperfahrten finanziert haben dürfte. Denn laut Polizei wurde der Flüchtling, der nicht in Österreich gemeldet ist, bereits zweimal wegen des Verdachts der Schlepperei angezeigt. Die Not von Hilfsbedürftigen und verzweifelten Menschen auszunützen und sie verbotenerweise ins Land zu schmuggeln, ist (leider) ein lukratives Geschäft.
Nicht auszuschließen ist auch, dass sich auch seine drei Komplizen, die mit dem Lenker im Porsche erwischt wurden, finanziell beim Kauf beteiligt haben und sich das Fahrzeug „teilten“. Offiziell ist der Wagen nicht angemeldet und die Besitzverhältnisse laut Exekutive unklar.
Beim Durchsägen einer Radklammer beobachtet
Aufgeflogen ist der Syrer, als er und seine Landsleute am Neubaugürtel eine Radklammer der Parkraumüberwachung durchsägten und von einem Passanten dabei beobachtet wurden. Trotz Flucht wurde das Quartett kurz darauf gestoppt. Während die drei Mitfahrer auf freiem Fuß angezeigt wurden, nahmen die Polizisten den Lenker, der keinen Führerschein besitzt, mit auf ihre Dienststelle in die Maroltingergasse (Ottakring). Dort geriet der Flüchtling derart in Rage, dass er die Beamten mit dem Tod bedrohte, sich im WC einsperrte und die Polizisten danach mit einer Glasscherbe eines zerbrochenen Spiegels attackierte.
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