Ansiedlungsbilanz

Wien lockt 224 internationale Top-Unternehmen an

Wien ein starker Magnet für internationale Unternehmen: 224 Unternehmen aus 49 Ländern haben sich im vergangenen Jahr in der Bundeshauptstadt angesiedelt.

In Wien haben sich im Vorjahr 224 internationale Unternehmen aus 49 Ländern angesiedelt. Dadurch wurden insgesamt Investitionen in der Höhe von rund 525 Mio. Euro ausgelöst, teilte die Wirtschaftsagentur mit. Auffällig ist vor allem das Job-Plus. Durch die Ansiedlungen wurden im Vergleich zur Bilanz 2024 nämlich 80 Prozent mehr Arbeitsplätze geschaffen.

Bei den Neuzugängen 2025 waren Unternehmen aus Deutschland, Ungarn und Italien besonders stark vertreten. Zu den Top-Branchen zählten laut Wirtschaftsagentur IT bzw. Telekommunikation und Software sowie der Handel und unternehmensnahe Dienstleistungen. Alleine im IT-Bereich kamen 60 Firmen nach Wien. Als Beispiel wurde hier die in Singapur gegründete Kryptobörse "Bybit EU" genannt.

Zuwachs an Arbeitsplätzen

Insgesamt sind im Vorjahr durch die neuen Unternehmen 1.682 Arbeitsplätze entstanden, ein deutlicher Zuwachs zu 2024. Dafür ist der Technologiesektor mitverantwortlich. Doch auch in anderen Wirtschaftszweigen gibt es Firmen, die hier besonders aktiv waren. Wie eine Sprecherin der Wirtschaftsagentur der APA erläuterte, haben etwa ein neues Hotel sowie das geplante Musicaltheater im Prater zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt.

Die Zahl der Ansiedlungen selbst liegt unter dem bisherigen Höchststand. Dieser wurde laut der Sprecherin 2019 verzeichnet. Damals haben 266 Betriebe in Wien eine Niederlassung gegründet. Die Werte aus dem Vor-Corona-Jahr wurden bisher nicht wieder erreicht. Die Zahlen hätten sich aber auf hohem Niveau eingependelt, wurde betont.

"Wien zeigt eindrucksvoll, wie attraktiv unser Standort für internationale Unternehmen ist", hob auch Wirtschaftsstadträtin Barbara Novak hervor. Das starke Plus bei den Arbeitsplätzen beweise, dass die Strategie wirke. Besonders erfreulich sei die Dynamik in den Technologiebranchen. "Mit Projekten wie dem Life Science Center Vienna und dem Quantum Technology Center Vienna bauen wir unsere Position als internationale Technologiemetropole konsequent weiter aus", zeigte sie sich überzeugt.

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