Faustgroße Asbestbrocken vor einer Kinderkrippe! Greenpeace schlägt Alarm und attackiert Burgenland und Steiermark scharf: Während Niederösterreich längst gehandelt hat, liege das Giftmaterial in den beiden anderen Bundesländern noch immer offen herum.
Vor der Kinderkrippe in Oberwart: Asbest-Brocken beim Gehweg. Beim Skatepark in Rechnitz: verseuchter Asphalt – unangetastet. Neben den Parkplätzen der Klinik Oberwart: offener Giftschotter. Und in Hartberg? Liegt der Dreck noch exakt dort, wo Greenpeace ihn im Februar entdeckt hat! Greenpeace-Chemiker Herwig Schuster fordert sofortige fachgerechte Entfernung.
- Asbest-Schock! Greenpeace zeigt Burgenland-Politiker an
- Gift-Alarm in NÖ: Spielplätze und Straßen verseucht
- ASBEST-SCHOCK: Jetzt auch NÖ verseucht!
- Asbest-Alarm in DIESEN 3 Orten in Niederösterreich
- "Gefahr aus dem Burgenland": NÖ Straßendienst nimmt Kampf auf
Rechtliche Grauzone – Bund schaut zu!
Pikant: Eine klare gesetzliche Regelung fehlt bis heute! Ein Entschließungsantrag im Nationalrat wurde einfach vertagt. Burgenlands Landesrätin Haider-Wallner (Grüne) und Landesrat Dorner (SPÖ) schimpfen über eine „rechtliche Grauzone" – bestehende Regeln gelten nur für bewusst beigemengten Asbest, nicht für natürlich vorkommendes Gestein.
Neue Messungen starten bald
Eine Taskforce startet demnächst die zweite Runde an Luftmessungen. Auch Daten aus vier gesperrten Steinbrüchen sollen bald vorliegen – dann wird über deren Zukunft entschieden. In der Steiermark fordern die Grünen Transparenz: Wo genau wurde das Giftmaterial verbaut? Landesrat Hannes Amesbauer (FPÖ) kann dies bislang noch nicht konkretisieren. Gleichzeitig kündigte er ein „strukturiertes Vorgehen und systematische Schritte zur Aufklärung mit den zuständigen Behörden" an.