Faymann und Erwin Pröll

Politik-Insider

Dauerläuten am Kanzler-Handy: "Hallo Erwin"

Isabelle Daniels Politik-Insider: Heute zu Faymann, Erwin Pröll - und Mateschitz.

Bad Loipersdorf/Radlbrunn. Nur kurz stießen SP-Kanzler Werner Faymann und VP-Vizekanzler Josef Pröll am Freitagabend um 23 Uhr an der Bar des Hotels Loipersdorf an: Faymann mit Rotwein, Pröll mit Weißwein. „Ja, hallo Erwin“, beantwortete der Kanzler wenige Stunden zuvor hingegen eine Reihe von Anrufen von Prölls Onkel – Erwin wurde in die Verhandlungen voll eingebunden.

Von 7.30 bis 9 Uhr konferierte Pröll am Samstag im schwarzen Kreis im Konferenzraum des Hotels, der Kanzler indes im Frühstücksraum. Und wieder hörten Beobachter wie sich Niederösterreichs VP-Landeshauptmann Erwin Pröll bei Faymann, nicht beim Neffen, über den Stand erkundigte.

Die Nachbesprechungen liefen ebenfalls separat: Faymann tagte im ersten Stock mit Staatssekretär Josef Ostermayer, seiner Kabinettschefin, seiner Sprecherin und deren Mann. Josef Pröll plauderte indes mit den Seinen an der Bar.

 

 

© APA
Elmar Oberhauser
× Elmar Oberhauser

Mateschitz will Bullen Oberhauser für sein TV
Na servus. Nach der „Beurlaubung“ von Elmar Oberhauser braucht man sich um den ORF-Informationsdirektor keine Sorgen machen: Red-Bull-Chef Mateschitz hat seinem bulligen Freund bereits ein Angebot gemacht zu „Servus TV“ zu wechseln. Oberhauser will seinen ORF-Kampf aber lieber ausfechten. „Er wird es auf die Stiftungsratssitzung ankommen lassen“, sagt ein Freund Oberhausers. Am 11. November will ORF-General Alexander Wrabetz einen Abwahlantrag gegen Oberhauser einbringen. Sollte der Info-Chef tatsächlich im November abgewählt werden, würde Wrabetz seine Aufgaben bis zur Neuwahl der ORF-Geschäftsführung 2011 wohl mitübernehmen...

 

 

© Kernmayer
Dauerläuten am Kanzler-Handy:
× Dauerläuten am Kanzler-Handy:

Die Juistiz hat Schwein gehabt
Göttweig. Außer dem Ende der Gerichtsferien hatte Justizministerin Claudia Bandion-Ortner höchste Spar-Not. Sie musste besonders kreativ werden: Sogar eine Ex-Justizanstalt in der Nähe von Göttweig wird verkauft. Dort besaß das Ressort 200 Schweine, die somit ebenfalls den Sparmaßnahmen zum Opfer fallen. Ihr Angebot, die Möbel im Justizministerium gegen „Plastikmöbel“ einzutauschen, entlockte sogar dem sparwütigen Finanzminister ein Lächeln ...



OE24 Logo
Es gibt neue Nachrichten