Anonymous outet jetzt Geheimdienst-E-Mails

Politik-Insider

Anonymous outet jetzt Geheimdienst-E-Mails

Hacker wollen Geheimdienst gegen Anonymous Austria helfen. 

Angriff. „Seit längerem beobachten wir mit Amüsement die vielfältigen Versuche unserer Gegner und der Behörden, uns zu diffamieren“, schrieb Anonymous Austria nun per E-Mail ÖSTERREICH. Und liefert auch gleich die Beweis-E-Mails: Die heimische Gegengruppe „Die Anderen“ meldete sich am 11. Dezember per E-Mail an den heimischen Verfassungsschutz. Darin versuchen sie „AnonAustria“-Mitglieder zu outen und „The Dude“ als Anführer darzustellen. Interessant: Hacker Juan Xavier bietet dem Geheimdienst seine Dienste im Kampf gegen Anonymous an.

Der Geheimdienst antwortete: „Ihre Möglichkeit, Maßnahmen zu setzen, würde uns grundsätzlich interessieren.“

 

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FPÖ-Strache: Image-Tour ohne Diplomaten-Pass

© TZ ÖSTERREICH/Raunig

Aufregung. Fast alle nicht aktiven Regierungsmitglieder müssen bis Sommer ihre Diplomatenpässe abgeben (ÖSTERREICH berichtete). Auch die Klubobleute müssen künftig auf dieses Privileg verzichten.

Ein Umstand, der FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache zornig macht. Er plant dieses Jahr schließlich einige Auslandsreisen – um das „Image“ der Blauen im Ausland zu verbessern – und möchte dabei auf das Privileg nicht verzichten. Strache will 2012 „Deutschland, Frankreich, Italien und Belgien besuchen“, sagt er ÖSTERREICH. Klubobleute würden „Österreich ja ebenso wie Regierungsmitglieder international vertreten“, argumentiert Strache.

Es sei „inakzeptabel“ gewesen, wie viele bisher mit Diplomatenpässen gereist seien. Ebenso „unverständlich“ sei nun aber der Entzug der Sonder-Papiere für die Klubchefs.

Das sieht übrigens Grünen-Aufdecker Peter Pilz – er fährt immer wieder zu Recherche-Zwecken ins Ausland – ähnlich. Ihm geht es vor allem darum, dass nun wieder einmal nur die Abgeordneten benachteiligt würden.

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