Spar-Hammer

DAS ändert sich jetzt beim Familienbonus

Viele Familien bekommen künftig weniger Geld ausbezahlt. 

Die Regierung hat sich diese Woche bekanntlich auf Konsolidierungsvolumen für das Doppelbudget 2027/2028 geeinigt. In den kommenden zwei Jahren wird weiter hart gespart, schließlich sollen 5,1 Mrd. Euro im Budget gefunden werden.

Betroffen ist auch der Familienbonus, bei dem 130 Millionen Euro eingespart werden. Nicht betroffen sein sollen von den Kürzungen Eltern von Kindern unter vier Jahren. Hier kann weiterhin ein Elternteil den vollen Bonus in Höhe von 2.000 Euro geltend machen.

Mehr Frauen in Beschäftigung bringen

Ab dem 4. Geburtstag wird dann aber ein Viertel des Gehalts des schlechterverdienenden Elternteils (in der Regel ist dies die Mutter) als Bemessungsgrundlage herangezogen. Mit der Maßnahme soll bewirkt werden, dass mehr Frauen statt Teilzeit Vollzeit arbeiten – parallel soll auch die Kinderbetreuung ausgebaut werden. Das berichtet der ORF am Donnerstag.

Neos-Chefin Meinl-Reisinger betonte bereits am Mittwoch, dass die Regierung Anreize für Leistung schaffen und auch mehr Frauen in Beschäftigung bringen will. Damit das möglich ist, brauche es entsprechende Kinderbetreuungs- und -bildungsangebote, die man ausbauen will.

Zudem wird die Valorisierung der Sozial- und Familienleistungen auch 2028 ausgesetzt, wobei dies wie im letzten Doppelbudget nur einkommensabhängige Leistungen betreffen dürfte. Beitragen fürs Budget sollen Familienleistungen insgesamt 280 Mio. Euro.

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