Krumme Gurken und der Deckel von der Plastikflasche hängt fest. Da schimpft der ein oder andere gern auf die Überregulierung der EU - jetzt ist aber Dank an Brüssel angesagt.
Es gibt die neue EU-Frühstücksrichtlinien - kein Witz - und deren Umsetzung bringt Erfreuliches: „Marmelade darf wieder Marmelade heißen“. Denn die Verordnungen zu Frühstücksrichtlinien gehen in Begutachtung.
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Fruchtsäfte, Honig, Konfitüren und Trockenmilch
Die Umsetzung der EU-Frühstücksrichtlinien zu Fruchtsäften, Honig, Konfitüren und Trockenmilch geht mit heute für die kommenden sechs Wochen in Begutachtung. Ziel sei es, die Qualität von Lebensmitteln zu verbessern, Konsumenten besser zu informieren und Produzenten klare Vorgaben zu geben, heißt es in einer Aussendung des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz.
"Marmelade darf endlich wieder Marmelade heißen"
Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig: „Wir sorgen für mehr Transparenz im Regal und mehr Frucht auf dem Frühstückstisch. Und ja – Marmelade darf endlich wieder Marmelade heißen.“
"Frage der Tradition"
Was die Marmelade angeht: Der generelle Mindestfruchtgehalt bei Konfitüren und Gelees wird von 350 auf 450 Gramm pro Kilogramm erhöht. Damit sinkt der Anteil von zugesetztem Zucker. Zusätzlich wird die in Österreich gebräuchliche Bezeichnung „Marmelade“ wieder offiziell zulässig. „Das ist nicht nur eine Frage der Tradition, sondern auch des gesunden Hausverstands“, so die Staatssekretärin.