Heikle Reise
Faymann vermittelt in Athen
Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) hat in Athen für einen "Kompromiss auf Augenhöhe" geworben. Es müsse aus der Krise heraus investiert werden. "Linear zu kürzen, trifft die sozial Schwachen am Härtesten", sagte der Kanzler am Mittwoch in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem griechischen Premier Alexis Tsipras nach Angaben seiner Sprecherin.
Faymann trifft Tsipras in Athen
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Gegen Grexit
Faymann betonte erneut seine Ablehnung eines Grexits, also eines Austritts Griechenlands aus der Eurozone. Er könne sich für Europa keine glückliche und friedvolle Zukunft vorstellen ohne Griechenland. Er sprach sich außerdem für einen längerfristigen Lösungsplan aus, "um herauszukommen aus den monatlichen Krisensitzungen".
Faymann ist nach eigenen Angaben in Absprache mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker nach Athen gereist. Ziel ist es, die festgefahrenen Verhandlungen zwischen der Regierung in Athen und den Geldgebern neu zu beleben.
Griechenland streitet seit Wochen mit seinen Geldgeben darum, wie der Weg für kurzfristige Hilfszahlungen von 7,2 Milliarden Euro freigemacht werden kann. Bisher gibt es immer noch keine Einigkeit über die Reformen, die das Land dafür vornehmen muss. Am Donnerstag beraten die Euro-Finanzminister über das Thema, wobei die meisten Beteiligten allerdings noch keine Entscheidung erwarten.
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