"Schwere Befürchtung"

Häupl rechnet mit Neuwahlen

Michael Häupl
© ÖSTERREICH/ Fellner
Wiens Bürgermeister rechnet für 2017 mit vorgezogener Nationalratswahl.
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Wiens Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) glaubt, dass die rot-schwarze Koalition auf Bundesebene nicht bis zur Nationalratswahl 2018 hält. Er schätzt "gefühlsmäßig", dass es 2017 zu Neuwahlen kommt. "Ich habe die schwere Befürchtung", sagte er am Dienstag vor Journalisten. Die Schuld dafür gibt er vor allem der ÖVP - der Häupl drohte: "Nach dem Diktat der ÖVP wird die SPÖ sicher nicht tanzen."

Mitterlehner reagiert verärgert
Eher verärgert reagiert Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP) auf Vermutungen des Wiener Bürgermeisters Michael Häupl (SPÖ), wonach es wegen der ÖVP schon 2017 zu Neuwahlen im Bund kommen könnte. Am Rande des Integrationsgipfels mit den Sozialpartnern meinte der ÖVP-Obmann dazu: "Das ist ein recht netter Quatsch."

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