Ernst Gödl stehe für eine klare Sprache, streut ihm der Kanzler am Dienstag Rosen. Er stehe für Sicherheit und auch beim Thema Migration würde er eine klare Linie vertreten.
"Ich bin stolz, dass ich mit 100% gewählt wurde", sagt der neue ÖVP-Klubchef Ernst Gödl bei seiner Vorstellung neben Kanzler und ÖVP-Parteichef Christian Stocker.
Wöginger eine "Ausnahmepersönlichkeit"
Gödl sagte, er trete in "große Fußstapfen", nennt seinen Vorgänger August Wöginger eine verbindende Person, gar eine "Ausnahmepersönlichkeit". Dann spricht er über seinen Weg in die Politik.
Kulturschock in Mexiko
Als junger Mann war Gödl in Mexiko, erlebte einen : "Da habe ich gesehen, wie wichtig es ist, in einem sicheren Land zu leben. Da wollte ich in meiner Heimat politische Verantwortung übernehmen." Er wurde Bürgermeister - noch parteifrei, dann als ÖVP-Parteimitglied Abgeordneter im steirischen Landtag.
Im Nationalrat ist er seit 2017 Abgeordneter und Sprecher für Integration und Migration für die Volkspartei, sagt Gödl. "Mit dem Innenminister, mit dem Kanzler, mit der Regierung, haben wir wichtige Punkte umgesetzt, etwa den Stopp des Familiennachzugs." Dieser wurde bis Mitte dieses Jahres ausgesetzt, ab dann ist eine neue Lösung nötig.
Seine Tochter hat heute Matura
Gödl ist Vater zweier Kinder, seine Tochter wollte er heute morgen eigentlich zur Deutschmatura begleiten. "Aber daraus ist nichts geworden, weil ich gestern schon angereist bin nach Wien, und eine sehr unruhige Nacht hatte."
Kanzler-Wort zu Wöginger
"Gust Wöginger wird immer Teil der Volkspartei bleiben", sagt der Kanzler. Und Gödl: "Ich stehe für Kontinuität. Wöginger ist ein Vorbild für mich. Wie er aufgetreten ist, das möchte ich in den großen Zügen auch weiterführen."
Das Rechtsmittelverfahren will der Kanzler abwarten, für diese Periode ist Gödl der neue Klubobmann, sagt der Kanzler.