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oe24.TV-Interview

Westenthaler: Lederer hat "Stiftungsrat übergangen"

Peter Westenthaler übt im oe24.TV-Interview scharfe Kritik an Stiftungsrats-Chef Heinz Lederer und dessen Stellvertreter Gregor Schütze. 

Die von der FPÖ entsandten Stiftungsräte Peter Westenthaler und Christoph Urtz haben eine Beschwerde bei der Medienhörde KommAustria gegen den Stiftungsratsvorsitzenden Heinz Lederer und dessen Stellvertreter Gregor Schütze eingereicht. 

Im oe24.TV-Interview erklärte Westenthaler die näheren Hintergründe: "Lederer von der SPÖ und Schütze von der ÖVP haben den Stiftungsrat in Wahrheit übergangen", so Westenthaler. Denn: Die beiden hätten in der Causa rund um den zurückgetretenen Generaldirektor Roland Weißmann den Stiftungsrat zu spät informiert. 

"Sie haben ihre Kompetenz und überschritten und Pflichtwidrigkeiten einfach durchgeführt", so Westenthaler. Seine Vorwürfe sieht er gut untermauert und belegt. 

"Das riecht nicht gut" 

Auch die Beratungsmandate von Lederer und Schütze nahm Westenthaler im oe24.TV-Interview ins Visier. "Das riecht nicht gut", erklärte er: "Das hat ein Geschmäckle". 

"Jetzt nicht Osterurlaub machen" 

Interims-ORF-Chefin Ingrid Thurnher nimmt Westenthaler nun ebenfalls in die Pflicht. "Sie sollte vom Reden ins Tun kommen", so der Stiftungsrat. Sie müsse nun für Transparenz und Aufklärung sorgen. "Es ist dringend notwendig, jetzt nicht Osterurlaub zu machen und auf den Osterhasen zu warten". 

Allgemein hält Westenthaler zum Zustand des ORF fest: Der Öffentlich-Rechtliche liege "in Schutt und Asche". Der Sender müsse "eigentlich neu gegründet werden".

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