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"Heimat im Herzen"

Rechte NVP will bei OÖ-Wahl antreten

Im heurigen Jahr wurden bereits mehrere Aktivitäten der NVP behördlich verboten.

Die vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands als "zumindest rechtsextrem" eingestufte Nationale Volkspartei (NVP) will bei der oberösterreichischen Landtagswahl im September kandidieren: "Nationale Stimmen müssen endlich zur Wirkung kommen, und das ist nur im Zuge einer Partei möglich", erklären Vertreter der NVP in einem schriftlichen Interview mit der "Rundschau am Sonntag".

Ziel der Partei: "Wir möchten, dass die Oberösterreicher/innen eine politische Heimat bekommen, in der sie nicht belogen und betrogen werden. Wir haben Heimat im Herzen - die Scheisse im Hirn überlassen wir den Grünen." Nach eigenen Angaben hat die NVP im Wahlkreis Linz und Umgebung die nötigen Unterstützungserklärungen mehr oder weniger erreicht, im Hausruckviertel sei man im Finale. Zu den anderen Wahlkreisen äußert man sich nicht.

Im heurigen Jahr waren bereits mehrere Aktivitäten der NVP von den Behörden untersagt worden. Zwei Kundgebungen durften nicht stattfinden. Die NVP hatte unter dem Titel "Mehr Demokratie - gegen totalitäre Systeme. Zum Gedenken der 100 Millionen Opfer des Kommunismus" zum Marsch durch Hitlers Geburtsstadt Braunau aufgerufen. Das Datum der Demonstration, der 18. April, wäre zwei Tage vor dem Geburtstag Hitlers gelegen. Auch ein Mai-Veranstaltung in Linz wurde "zum Schutz der Öffentlichen Sicherheit" untersagt.

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