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Stocker

Inflation sinkt auf 2 Prozent: Das sagt der Kanzler

Laut der Schnellschätzung der Statistik Austria sinkt die Inflation im Jänner auf 2 Prozent.

Vor knapp einem halben Jahr präsentierte Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) seine "2-1-0-Formel". Er will 2026 eine Inflation von zwei Prozent, ein Wirtschaftswachstum von mindestens einem Prozent und null Toleranz gegenüber extremistischen Tendenzen. 

Die Jänner-Schnellschätzung zur Inflation der Statistik Austria war daher ein Grund zur Freude für den Kanzler. Denn: Die Teuerungsrate sackte auf exakt zwei Prozent ab. 

Stocker zeigte sich in einer Pressekonferenz am Mittwochvormittag zuversichtlich. 2026 sei das "Jahr des Aufschwungs", so der Kanzler. Auch beim Wirtschaftswachstum erwarte man deutlich bessere Zahlen als noch in Prognosen vor rund einem Jahr vorhergesagt wurden. 

Zudem gebe es im Tourismus und an der Börse Erfolge zu vermelden. Beim Budget habe man im Bund auch besser abgeschnitten als ursprünglich geplant. "Alles, was wir uns vorgenommen haben, haben wir uns erarbeitet", bilanziert Stocker. 

"Es ist die Arbeit der Bundesregierung" 

Rein statistische Effekte will Stocker für den Inflationsrückgang aber nicht gelten lassen. "Es ist die Arbeit der Bundesregierung", so der Kanzler. Die IHS-Prognose sehe etwa 2,2 Prozent Inflation für 2026 vor. Da sei die Mehrwertsteuer-Senkung, die im Sommer kommt, oder der Österreich-Stromtarif ab März schon eingerechnet. Bereits jetzt habe man in der Inflation aber einen "Zweier" stehen, so Stocker.

Bekanntlich lief Ende 2024 die Strompreisbremse aus, wodurch die Preise 2025 sprunghaft anstiegen. Dieser Effekt fällt für den Jahreswechsel 2025/26 weg, weshalb die Inflation automatisch sinkt. Das IHS rechnet alleine durch diesen "Basiseffekt" mit einem Inflationsrückgang von 0,8 Prozentpunkten. 

"Wir haben allen Grund für Optimismus" 

"Wir haben allen Grund für Optimismus", erklärte Stocker gegen Ende seines Statements.

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