Werner FAYMANN

Ukraine-Krise

Faymann gegen schärfere EU-Sanktionen

Teilen

Kanzler fordert in ÖSTERREICH-Interview verstärkten Dialog statt "Säbelrasseln"

In einem Interview in der Sonntags-Ausgabe der Tageszeitung ÖSTERREICH spricht sich Kanzler Faymann vor der entscheidenden Sitzung des EU-Rats gegen schärfere Sanktionen gegen Russland aus.

Der Kanzler wörtlich in ÖSTERREICH: "Ich bin gegen sinnloses Säbelrasseln und gegen weitere Sanktionen, die nur uns selbst und unserer Wirtschaft schaden. Ich bin für Sanktionen bei Waffenlieferungen. Aber ich bin gegen militärische Drohgebärden, jetzt braucht es Druck für den politischen Dialog."

"Dialog verstärken"
Der Kanzler in ÖSTERREICH: "Es ist klar bewiesen, dass russische Soldaten in der Ukraine sind. Das ist dramatisch und völlig unakzeptabel. Deshalb brauchen wir jetzt dringend politischen Dialog. Russland und die Ukraine müssen dringend an einen Tisch. Der politische Druck für mehr Dialog muss verstärkt  werden. Aber von ständigen Verschärfungen der Sanktionen gegen Russland halte ich nichts."

Faymann spricht sich im ÖSTERREICH-Interview für verstärkte Investitionen der EU für den Wirtschafts-Aufschwung im Euro-Raum ein. Er kündigt in ÖSTERREICH an: "Präsident Juncker will ein Investitionsprogramm von 300 Milliarden Euro für Investitionen, Forschung und Bildung präsentieren. Dafür habe ich gekämpft und für dessen Umsetzung werde ich weiter kämpfen."

Fehler im Artikel gefunden? Jetzt melden.