Hofburg-Wahl

So hart war das erste TV-Duell

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Hofer wollte seinen Kontrahenten abgehoben darstellen, „von Freimaurern“ unterstützt.

Die beiden Präsidentschaftskandidaten für die Stichwahl, Nobert Hofer (FPÖ) und Alexander Van der Bellen (Grüne), haben sich am Sonntagabend auf Puls 4 ein hartes Fernsehduell geliefert. Mehrmals warfen sich die Kontrahenten frühere Aussagen mit der jeweils eigenen Auslegung vor und drifteten dabei oft auf eine Metaebene ab. Beide erklärten den jeweils anderen für unehrlich.

Zu Beginn der Sendung meinte Hofer noch, sich vorgenommen zu haben, nichts Schlechtes über sein Gegenüber zu sagen. Doch nach einem ersten Angriff von Van der Bellen, der vor einer "blauen Republik" warnte, verabschiedete sich Hofer von seinem ursprünglichen Vorhaben. "Herr Doktor, sie sind heute so böse", konterte der freiheitliche Hofburg-Anwärter. Das Duell der Seitenhiebe gipfelte später in Hofers Feststellung. "Der Herr ist so vergesslich, das ist ein Wahnsinn."

Hofer und Van der Bellen-Sager

Hofer konfrontierte Van der Bellen ein gutes halbes Dutzend Mal mit früheren Aussagen, etwa in der Frage, ob die FPÖ als stimmenstärkste Fraktion mit der Regierungsbildung beauftragt werden sollte. Van der Bellen rechtfertigte sich, auf eine hypothetische Frage hypothetisch geantwortet zu haben. Im Detail ging es um den Fall, dass die FPÖ bei der nächsten Nationalratswahl eine absolute Mehrheit hat, was Van der Bellen für unwahrscheinlicher hält, als dass die Donau 2018 kein Wasser mehr führt, wie der ehemalige Grüne Bundessprecher sagte.

Hautevolee vs. Menschen

Hofer warf Van der Bellen, der auf seine breite Unterstützung, unter anderem durch die Liberale Heide Schmidt, den ÖVP-Europaabgeordneten Othmar Karas sowie den Bau-Tycoon Hans Peter Haselsteiner verwies, Abgehobenheit vor. "Sie haben die Hautevolee, ich habe die Menschen", so Hofer. Der derzeitigen SPÖ-ÖVP-Regierung stellte der blaue Kandidat einmal mehr die Rute ins Fenster. Wenn nichts weiter gehe, noch mehr Frauen vergewaltigt oder erschlagen würden, dann stehe am Ende die Entlassung. "So ein Prozess dauert ungefähr sechs bis zwölf Monate", sagte Hofer.

Breit diskutiert wurde über den Umgang mit Flüchtlingen. Für Hofer seien die Falschen ins Land geholt worden, nämlich Leute, die Gewalt ausüben. "Solche Menschen haben keinen Schutz verdient." Das Boot sei voll. Van der Bellen hielt dem entgegen, dass für die FPÖ das sprichwörtliche "Boot" nicht erst seit 2016, sondern schon seit 30 Jahren immer voll gewesen sei. Er erinnerte in dem Zusammenhang daran, dass die Hälfte der Fußballer im ÖFB-Kader aus Zuwandererfamilien komme.

VdB über Glawischnig-Sager: "Eva, bitte"

Van der Bellen kritisierte, dass FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache Italiens Regierungschef Matteo Renzi als Schlepper bezeichnet habe und Strache die deutsche Kanzlerin Angela Merkel davonjagen würde. "Mit dieser Gesprächsunkultur kommt man nicht weiter", so Van der Bellen. Dass seine Parteikollegin, die Grünen-Chefin Eva Glawischnig, Österreich kürzlich im Zuge der Diskussion um Steueroasen als "Schurkenstaat" tituliert hat, habe ihm nicht gefallen. "Als Bundespräsident würde ich sie anrufen und sagen: 'Eva, bitte'".

Van der Bellen befürchtet, dass Österreichs wirtschaftliche Beziehungen unter einem Präsidenten Hofer leiden - und das in einem Land, in dem jeder zweite Arbeitsplatz vom Ausland abhängig sei.

Hofer wiederum kritisierte den amtierenden Bundespräsidenten Heinz Fischer dafür, dass dieser anlässlich der SPÖ-Krise führende rote Politiker zu sich eingeladen hat. Er sei ja kein Parteisekretär, sagte Hofer.

VdB gab sich siegessicher

Van der Bellen, der nach dem großen Vorsprung Hofers im ersten Wahldurchgang als Außenseiter gilt, gab sich in der TV-Debatte im Privatfernsehen siegessicher. Zu Hofer meinte er: "Im Übrigen werden sie eh nicht Bundespräsident." Hofer erwiderte Van der Bellen: "Sie wollen Bundespräsident von Österreich sein, ich Bundespräsident für Österreich."

Zur von Strache vor drei Tagen aufgebrachten Idee, Südtirol mit Nordtirol zu vereinen, sagte Hofer, dass diese Frage in Italien, in Rom, entschieden werde müsse. Vorstellbar sei für ihn, Südtirolern Doppelstaatsbürgerschaften zu ermöglichen. Van der Bellen sagte, er halte den "Anschluss" Südtirols an Österreich für eine "absurde Schnapsidee", woraufhin ihn Hofer tadelte, dass "Anschluss" kein schönes Wort sei.

Van der Bellen und die "Nazikeule"

In der Diskussion um den 8. Mai, an dem seit vier Jahren das "Fest der Freude" anlässlich der Befreiung vom Nationalsozialismus gefeiert wird, ermahnte Hofer Van der Bellen erneut. "Ich bin Jahrgang 71. Bitte die Nazikeule stecken lassen", so Hofer, der erklärte, dass er nicht froh sein könne, wenn Menschen zu Tode kommen. Hofer verteidigte auch seine Ehrenmitgliedschaft in einer Burschenschaft. Die Meinung des Autors einer Festschrift, in der von einer "Fiktion der österreichischen Nation" die Rede sei, teile er nicht, erklärte Hofer.

Wirbel um Freimauerer-Sager von Hofer

In einer hitzigen Diskussion warf der FPÖ-Kandidat Norbert Hofer seinem Kontrahenten Van der Bellen vor, von einer Berliner Freimaurer-Organisation unterstützt zu werden. Van der Bellen reagierte verblüfft und gewohnt schulterzuckend. Er wisse nichts davon, dennoch freue er sich über jede Unterstützung. Beweise für den Vorwurf konnte Hofer nicht vorlegen.

Gegen TTIP

Das Freihandelsabkommen TTIP nutzte Hofer, um vor Vereinigten Staaten von Europa zu warnen. Hofer outete sich als "Freund der Europäischen Union", weil Österreich durch die Einstimmigkeit ein Vetorecht habe und so TTIP ablehnen könne. Van der Bellen, der grundsätzlich für Freihandel ist, hält TTIP in der aktuellen Form "realistischerweise für tot".

Unterschiedliche Ansichten hatten die beiden Hofburg-Anwärter auch beim Thema Abtreibung. Hofer: "Da geht es um ein Leben." Van der Bellen: "Da geht es um die Frau." Die Fristenlösung stellte aber keiner infrage.

 

Die besten Sager des Duells:

Van der Bellen über Hofer:
„Sie fressen jetzt viel Kreide, Herr Hofer, nachdem sie bemerkt haben, dass einige Forderungen unpopulär sind.“

Hofer über Wahlaufrufe für VdB:
„Herr Doktor, sie haben die Hautevolee, und ich hab die Menschen hinter mir. Die Freimaurer sind auch nette Menschen, und Sie werden von denen massiv unterstützt.“

Van der Bellen über die EU:
„Wir leben in Europa, das hat sich zu den Freiheit­lichen wohl noch nicht durchgesprochen.“

Hofer über ein Entlassen der Bundesregierung:
„6 bis 12 Monate Zeit für die Regierung, wenn sie nicht tut, was der Rechnungshof vorschlägt.“

Die besten Bilder des TV-Duells

Der Live-Ticker zum Nachlesen

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 22:03

Damit ist das erste TV-Duell vor der Hofburg-Wahl zu Ende.

 22:02

Van der Bellen: "Ich bin ein überzeuter Österreicher und ein überzeugter Europäer. Ich werde Österreich gut vertreten."

 21:59

Hofer: "Ich will nur noch eines sagen. Als Bundespräsident wäge ich immer ab, was gut ist für Österreich."

 21:56

Die Experten finden, dass Van der Bellen kämpferischer als sonst war und Hofer seine Rhetorik-Fähigkeiten zu Gute kommen.

 21:53

Van der Bellen: "Die FPÖ findet schon seit 30 Jahren, dass das Boot voll ist."

Van der Bellen packt ein Poster der österreichischen Nationalmannschaft aus: "Die Hälfte sind Zuwandererkinder. Die würden nicht für uns spielen, wenn die FPÖ ihre Ausgrenzungspolitik praktiziert hätte."

 21:53

Van der Bellen will der Lehrerin nichts mehr hinzufügen. "Ich teile zu 100% ihre Meinung."

 21:50

Eine Lehrerin lädt Hofer zu sich in die Neue Mittelschule ein, damit er den Kindern selbst sagt, dass das Boot voll ist und sie gehen müssen.

 21:48

Hofer will eigene Klassen für Kinder, die nicht Deutsch können.

 21:46

Hofer: "Mittlerweile sind in den Schulen so viele ausländische Kinder, dass eine Integration gar nicht mehr möglich ist. Wir haben zu viele geholt."

 21:45

Van der Bellen: Missbrauch oder sexuelle Gewalt müssen betraft werden. Auch Flüchtlinge. Kinder kann man noch "umerziehen".

 21:44

Publikumsfrage: "Was gedenken Sie, zu tun, um die schwer erkämpften Frauenrechte zu sichern?"

 21:44

Hofer: "Hitler hat die Burschenschaften verboten."

 21:42

Hofer: "Es werden Verschwörungstheorien aufgebaut. DIE Burschenschafter, DIE Freimaurer...es kommt immer auf die Person an."

 21:41

Hofer muss sich für die Deutschtümelei seiner Burschenschaft verteidigen. Er würde aber unterschreiben, was auf der Website von Pinkafeld über die Burschenschaft steht.

 21:40

Van der Bellen findet ein Plakat der Grünen Jugend "echt scheiße." Hofer seufzt laut.

 21:38

Van der Bellen fällt Hofer ins Wort: "Hofer schafft es nicht, sich von Strache zu distanzieren."

 21:38

Hofer: "Angela Merkel hat einen Fehler gemacht. ... Es gehen heuer nicht noch 90.000."

 21:36

Hofer: "Herr Doktor, so kommen wir nicht weiter."

 21:36

Van der Bellen: "Mit dieser Art der Gesprächsunkultur (von Strache) kommt man im Ausland nicht weiter."

 21:35

Hofer erinnert wieder an die "Vergewaltigungen und Morde": "Ja, Österreicher machen das auch, aber die kann man halt nicht ausweisen."

 21:34

Hofer: "Viele Ausländer, die schon länger da sind, kommen zu mir und sagen: Jetzt holt ihr die ins Land, vor denen wir geflüchtet sind."

 21:33

Hofer: "Es gibt viele linke Ansichten die gut sind, aber Zweifel hab ich wenn es um Österreich geht."

 21:32

Was stört Sie an den Positionen der FPÖ?

Van der Bellen: Europapolitik und die Arbeitsplätze, die diese kosten würde. Strache sieht immer Ungarn als Vorbild, aber Ungarn ist ein Auswanderungsland geworden.

 21:31

Hofer: "Bei behinderten Kindern ist es bis unmittelbar vor der Geburt möglich, abzutreiben. Das ist schrecklich."

 21:29

Thema Abtreibung: Hofer: "Eine Frist zwischen Entscheidung und Durchführung der Abtreibung, um Möglichkeiten für Kinder aufzuzeigen."

Van der Bellen: "Jede Frau hat das Recht auf ihre eigene Entscheidung."

 21:28

"8.000 Euro für eine Familie aus dem Ausland und dann zahlt Österreich noch die künstliche Befruchtung. Das kann nicht sein", so Hofer.

 21:26

Hofer will, dass die Mindestsicherung bleubt, aber im Asylbereich darf sie nicht verwendet werden.

Van der Bellen: "Wir dürfen stolz sein, auf den Sozialstaat, den wir in den nächsten Jahrzehnten aufgebaut haben. Es ist unsere verdammte Pflicht die "Ärmsten der Armen" zu unterstützen." Hofer: "Ja, das seh ich genauso."

 21:25

Hofer: "Wir haben eine extrem aufgeblähte Verwaltung. ... Wir müssen die Vorschläge des Rechnungshofes umsetzen. ... Wir müssen mutig diese Reformen angehen."

 21:24

Van der Bellen: "Das etwas kompliziert ist, kann doch kein Grund sein, gar nichts zu machen."

 21:23

Van der Bellen würde die zuständigen Minister zu sich rufen. "Die Antwort kann nur sein: Mehr Wachstum."

"Wir müssen darüber nachdenken, die Sozialversicherungsabgaben zu senken."

 21:21

Hofer: "Pflegegeld ist wichtig. Beim Arbeitslosengeld müssen wir auf eine sektorale Zuwanderung setzen. Wenn jemand einen Beruf erlernt hat, der in Österreich zu Arbeitslosigkeit führt, darf man ihn nicht ins Land holen. Das ist die ehrlichere Variante."

 21:21

Hofer: "Sie sind ein großer Fan von Merkel." Van der Bellen: "Jo eh, aber deswegen muss ich ja nicht alles gut finden."

 21:20

Hofer: "Die Visafreiheit für Türken wird noch viele Probleme bringen."

 21:19

Van der Bellen zur Türkei-Frage: "Reden muss man immer. Auch mit Putin oder der Führung von China. Also muss man auch mit Erdogan reden. Ab so wie die Situation derzeit ist, ist von einem Beitritt der EU keine Rede."

 21:18

Hofer: "Ich bin ein Freund der Europäischen Union." Van der Bellen: "Echt?"

Hofer: "Ich werde es nicht ohne Volksabstimmung unterschreiben. Das ist ein Versprechen."

Van der Bellen: "Dieses TTIP-Abkommen wird nicht kommen."

 21:18

Hofer: Ich würde TTIP nicht unterschreiben und die Bürger befragen.

 21:14

Bundespräsident hat Kompetenzen bei internationalen Abkommen (TTIP). Publikumsfrage: "Als Landwirt finde ich, dass TTIP das Ende der heimischen Landwirtschaft ist. Wie sehr kann ich mich darauf verlassen, dass das nicht zustande kommt?"

Van der Bellen: Es ist absolut inakzeptabel, dass man die Standards runtersetzt. ...Ich glaube sowieso, dass das Abkommen tot ist. Ausnahmsweise glaube ich Umfragen, dass 70, 80% der Bevölkerung gegen das Abkommen sind."

 21:13

Van der Bellen zum Ukraine-Konflikt und den Sanktionen gegen Russland: "Die EU darf nicht Öl ins Feuer gießen!"

Hofer: "Man muss das (die Sanktionen) auslaufen lassen."

 21:12

Van der Bellen: "Nur Friedenseinsätze."

 21:11

Hofer: "Viel schlimmer sind die 80 gewaltbereiten ISIS-Rückkehrer. Im Ausland nur zur Friedenssicherung."

 21:10

Publikumsfrage: "Wie würden Sie mit Spannung zwischen Europäischer Solidarität und österreichischer Neutralität umgehen?"

 21:10

Van der Bellen: "Das Bundesheer ist eine wichtige Institution."

 21:08

Hofer: "Sie haben gesagt (1999): Die Frage einer Abschaffung (des Bundesheeres) wäre eine legitime Position. ... Und auf 12-13.000 Mann reduzieren. Und zur Neutralität: Irgendwann wird sich diese Frage stellen."

 21:08

Hofer: "Immer dann wenn es eng wird, kommt die Nazikeule. Ich bin Jahrgang 1971."

 21:07

Hofer: "Herr Doktor, die Nazikeule lassen wir doch bitte stecken."

 21:06

Ein hitziger Schlagabtausch. Van der Bellen: "Sie tun immer so, als wär ich ein alter, vergesslicher Opa."

 21:05

Hofer: Was mich sehr gestört hat, waren die gewalttätigen Ausschreitungen auf der italienischen Seite. Der SChwarze Block kommt auch oft nach Österreich und schließt sich der Grünen Jugend an.

 21:04

Van der Bellen: "Ich kenne außer der FPÖ niemanden, der die Autonomie beenden möchte."

 21:03

Van der Bellen: "Das ist ja eine absurde Schnapsidee. Ich glaube ja, das hat der Strache nur gesagt, damit Sie das dementieren können."

 21:02

Ein Interview HC Straches zu Südtirol sorgt vor allem in Italien für Aufregung. Hofer lächelt: "Das kann nur in Rom entschieden werden. Was kann Österreich tun? Man könnte eine Doppelstaatsbürgerschaft vergeben."

 21:01

Hofer: "ich seh das genauso (Anm.: wie Van der Bellen). China wird ein wichtiger Markt werden. Kultur auch. Und ich würde gerne Behindertensportwettkämpfe besuchen."

 21:01

Es geht wieder weiter.

 20:57

Werbepause!

 20:52

Van der Bellen: "Auch die Menschenrechtsfrage spielt eine Rolle."

 20:51

Van der Bellen: "Ich würde - wie Heinz Fischer - eine große Wirtschaftsdelegation und eine Kulturdelegation mitnehmen."

 20:50

Van der Bellen: "Ich würde keine Tour durch die Landeshauptleute machen, sondern Sie zu mir einladen. Meine erste Reise wird hoffentlich am 10. Juli nach Paris gehen - zum Endspiel der Fußball-Europameisterschaft, wo Österreich hoffentlich im Finale steht."

 20:49

"Welche Länder würden Sie besuchen?"

Hofer: "Die erste Reise geht normalerweise in die Schweiz. Ich möchte die Nachbarländer besuchen. Und Israel. Außerdem möchte ich die Landshauptleute besuchen."

 20:48

Hofer: "Sie sagen 'Gott behüte' und glauben nicht an Gott. ... Es ist viel wichtiger, dass die Österreicher ihren Präsidenten wählen, Ich möchte dsa fair lösen: ich glaube, wir beide würden unser Bestes für Österreich geben."

 20:47

Van der Bellen: "Die europäischen Reaktionen werden für uns interessant sein. Das Stirnrunzeln wird groß sein, wenn ein Mitglied einer Partei Präsident wird, die gegen Europa ist."

"Ein freiheitlicher Präsident würde den Arbeitsmarkt schwer belasten."

 20:45

Publikumsfrage: "Die Außenwirkung wird sich ändern. Wie glauben Sie, wird sich das Bild Österreichs im Ausland ändern, wenn der jeweils andere Kandidat gewählt werden würde?"

 20:44

Hofer: Es ist unfair, einem Fremdenfeindlichkeit vorzuwerfen, nur weil man sich um die Österreicher sorgt.

 20:44

Hofer: "Heute haben Sie zu viel Kaffee getrunken."

 20:43

Hofer: "Sie sagen schon wieder das Gegenteil von dem, was Sie vor kurzem gesagt haben."

 20:41

Hofer: "Wenn es ein sehr erfolgreichen Volksbegehren gibt und das Parlament ist dagegen, sollte es zu einer Volksabstimmung kommen."

Van der Bellen: "Da spricht nichts dagegen, aber vorher müssten wir die Gesetze ändern."

 20:41

Hofer: Ein Beitritt der Türkei zur EU würde das Ende von Europa bedeuten.

 20:40

Hofer: "Grundsätzlich sollten die Menschen über alles abstimmen können."

 20:40

Hofer: "Sie sind einfach nicht ehrlich!" Van der Bellen: "Sie auch nicht, wenn wir schon so weit sind."

 20:39

Van der Bellen: "Bitte? Die FPÖ hat die absolute Mehrheit bei der nächsten Nationalratswahl? Und die Donau hat kein Wasser mehr 2018?"

 20:38

Hofer: Sie treten sehr für das Ausländerwahlrecht ein, um die FPÖ zu verhindern.

 20:36

"Sie würden HC Strache nicht mit der Regierungsbildung beauftragen. Führt das nicht zu einer weiteren Spaltung?"

Van der Bellen: "Was ist undemokratisch daran, wenn man die restlichen 2/3 mit der Regierungsbildung beauftragt?"

 20:35

Hofer: "Nummer 1 ist nicht der Präsident oder der Kanzler, sondern das Volk."

 20:34

Hofer: "Herr Doktor, ich hab sie als fairen Menschen kennengelernt. Wissen Sie was uns unterscheidet? Sie wollen Präsident von Österreich sein und ich für Österreich."

 20:32

Was ist das Ziel für Europa zu dem sie hin wollen?

Van der Bellen: "Die EU ist derzeit nicht handlungsfähig. Der Bundespräsident wird das aber nicht ändern können."

 20:31

Hofer: "Man weiß bei Ihnen nie woran man ist. Das ist für mich ein Problem."

 20:31

Hofer: Wer Van der Bellen wählt, öffnet TTIP die Tür.

 20:30

Hofer: "Das ist der große Unterschied. Ich würde immer die stimmstärkste Partei mit der Regierungsbildung beauftragen - auch die Grünen."

 20:30

Van der Bellen: "Ich würde HC Strache nicht mit der Regierungsbildung beauftragen."

 20:28

"Herr Van der Bellen, sind Sie ein Kandidat für 'weiter wie bisher'?" Van der Bellen: "Ich habe vor, die Tradition Kirchschläger und Fischer fortsetzen. Mit einer Ausnahme: Ich möchte nicht eine Partei angeloben, die gegen Europa und die EU ist."

 20:28

Hofer: "Am Ende der Möglichkeiten steht immer die Entlassung der Regierung."

 20:27

Hofer: "Ich würde nicht eine Partei zu mir bitten und das als Abschiedsessen deklarieren. Das ist unehrlich."

 20:26

Hofer: "Ich will aktiv, aber verantwortungsvoll sein. In dieser Funktion als Bundespräsident muss man sehr verantwortungsvoll sein."

 20:25

Van der Bellen: "Wer mit 20, 25 keine Fehler macht, wird kein anständiger Mann."

 20:24

Hofer: "Diese Einmischung von außen...Sie lesen doch auch Zeitung." Van der Bellen: "Ich weiß nicht, was Sie lesen, ich lese die Texte."

Van der Bellen: "Wir leben in Europa, das hat sich bis zur FPÖ noch nicht herumgesprochen."

 20:24

Hofer: "Sie werden von den Freimauerern unterstützt." Van der Bellen: "Das wusste ich nicht."

 20:23

Norbert Hofer: "Herr Doktor, Sie sind heute so böse, was habe ich Ihnen getan?"

Hofer: "Es gibt einen Unterschied: Sie haben die High Society, ich habe die Menschen."

 20:22

Van der Bellen: "Bei mir setzen sich viele alte ÖVPler und SPÖler im Wahlkampf ein. ... Wenn das keine parteiübergreifende Plattform ist, dann weiß ich nicht."

 20:21

Hofer: "Sie haben den Wahlkampf mit einer kleinen Unwahrheit begonnen."

 20:20

Hofer: "Die Farbe ist nicht wichtig, die echte Verlässlichkeit ist wichtig." Er greift Van der Bellen an: "Erst haben Sie die KPÖ unterstützt, dann haben sie bei der SPö den Mitgliedsbeitrag vergessen zu zahlen und jetzt sind sie ein Grüner."

Van der Bellen: "Das einzige was stimmt, ist, dass ich bei den Grünen bin, aber seit 8 Jahren ohne Funktion."

 20:19

Van der Bellen glaubt nicht, dass man in Österreich eine blaue Republik will.

Hofer: "Die Farbe ist egal. Es muss jemand sein, der sich dafür einsetzt."

 20:18

Die Krise in der SPÖ ist Thema. "Was würden Sie tun, wenn es in der Regierung so knirscht?" Hofer würde die Regierung zu sich rufen.

Van der Bellen glaubt, dass Fischer das Gefühl hat, so kann es nicht weitergehen. Das selbe Gefühl hat Van der Bellen und viele anderen auch.

 20:16

Norbert Hofer will nichts gegen Van der Bellen sagen, sondern für sich werben. Er will Österreich immer an die erste Stelle setzen.

Van der Bellen will morderieren und verbindend einwirken und das "kann ich besser als mein Gegner".

 20:16

Ein Gast stellt die erste Frage: "Was spricht für Sie dagegen, den Gegenüber zu wählen?"

 20:15

200 Österreicher und Österreicherinnen sind im Studio.

 20:14

Los gehts. Corinna Milborn begrüßt die Gäste.

 20:13

In wenigen Augenblicken geht es los.

 20:09

Beide Kandidaten werden von lautstarken Fans begleitet.

 20:06

Beide Kandidaten, also sowohl Norbert Hofer als auch Alexander Van der Bellen, präsentieren sich bei bester Laune.

 19:55

Herzlich willkommen zum großen oe24-LIVE-Ticker zum ersten TV-Duell vor der Stichwahl um das Amt des österreichischen Präsidenten.