Stadt Salzburg verbietet 16-Bogen-Wahlplakate

Nationalratswahl

Stadt Salzburg verbietet 16-Bogen-Wahlplakate

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Bürgermeister: "Der ausufernde Wildwuchs muss beendet werden."

Fünf Wochen vor der Nationalratswahl am 29. September hat die Stadt Salzburg nun allen wahlwerbenden Parteien verboten, große 16-Bogen-Plakate auf Stadtgrund aufzustellen. Laut Bürgermeister Heinz Schaden (SPÖ) würden diese die Landschaft verschandeln, für Probleme bei der Verkehrssicherheit sorgen und oft zu massiven Beschwerden aus der Bevölkerung führen.

"Wir haben uns in der Stadtregierung darauf verständigt, keine Genehmigungen mehr zu erteilen", so Schaden zur APA. "Im vergangenen Landtagswahlkampf sind die frei stehenden Plakate vor allem als Ärgernis aufgefallen. Sie bieten den Parteien auch keinen Vorteil. Wenn vier Plakate hintereinanderstehen, ist die Wirkung Null."

Laut Schaden gilt der Beschluss für alle Parteien und ist auch für die anstehenden Gemeinderatswahlen in Salzburg im Frühjahr 2014 gültig. Auf kommerziell genutzte Plakatwände in der Stadt habe man allerdings keinen Einfluss. Der Bürgermeister hofft auf Beispielwirkung bei anderen Orten und appelliert an private Grundbesitzer, es dem Beispiel der Stadt gleich zu tun. "Der ausufernde Wildwuchs muss beendet werden."

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