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Eishockey

Vienna Capitals besiegten Black Wings Linz 3:0

Red Bull Salzburg konnte einen 6:2 Heimsieg holen, Laibach gewann 5:2, KAC kassierte 3:4 Niederlage, HCI unterlag 0:2.

EHC LIWEST Black Wings Linz - Vienna Capitals 0:3 (0:0,0:2,0:1)
Linz, 2.100, SR Kellner
Tore: Rotter (29.), Casparsson (39.), Gratton (54./PP)
Strafminuten: 8 bzw. 14

Die Vienna Capitals haben nach zwei Niederlagen wieder auf die Siegerstraße zurückgefunden. Die Wiener gewannen am Sonntag in der 16. Runde der Erste Bank Eishockey Liga auswärts bei den Black Wings Linz vor 2.100 Zuschauern 3:0 (0:0,2:0,1:0). Die Oberösterreicher kassierten nach zuvor fünf Siegen in Serie die zweite Niederlage en suite und rutschten auf den siebenten Tabellenplatz ab. Die Wiener blieben Vierter.

Mit zwei Treffern nach einem torlosen ersten Abschnitt stellten Stürmer Rafael Rotter (29.), der sein erstes Saisontor erzielte, und Abwehrspieler Peter Casparsson (39.) im zweiten Drittel die Weichen auf Sieg. Der Kanadier Benoit Gratton machte sechs Minuten vor dem Ende dann mit einem Powerplay-Tor alles klar.

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EC Red Bull Salzburg - HK Acroni Jesenice 6:2 (2:0, 2:1, 2:1)
Eisarena Volksgarten, 2.700, SR Mutz
Tore: Pewal (8., 52/PP), Latusa (10.), Heinrich (36.), Koch (37./PP), Trattnig (55/PP.) bzw. Jeglic (23.), Strömberg (54.)
Strafminuten: 8 bzw. 8

Red Bull Salzburg hat sich am Sonntag in der 16. Runde der Erste Bank Eishockey Liga mit einem 6:2-Heimsieg gegen Acroni Jesenice erfolgreich für die 2:7-Schlappe im ersten Saisonduell revanchiert. Die Gastgeber präsentierten sich im sehr flott geführten Spitzenspiel zumeist als besseres Team, das dank des verdienten Erfolgs nur mehr zwei Punkte hinter den nach wie vor in Führung liegenden Slowenen liegt.

Das erste Drittel stand klar im Zeichen der Gastgeber, die nach dem Treffer von Pewal - seinem dritten für Salzburg en suite - in der achten Minute mit 1:0 in Führung gingen. Latusa schloss ein Break wenig später mit dem Tor zum 2:0 perfekt ab (10.). Jesenice kam im ersten Abschnitt nur zu zwei Strömberg-Chancen, die Parise beide zunichtemachte. Bemerkenswert waren auch jene 1:43 Minuten Salzburger Powerplay, in denen die Mozartstädter den Puck mit mustergültigen Kombinationen im eigenen Drittel hielten, jedoch nicht zum Torerfolg kamen.

Dank des Anschlusstreffers von Jeglic, der einen Lindgren-Abwehrfehler nützte (23.), kamen die Gäste etwas besser ins Spiel, konnten aber dennoch nicht verhindern, dass sich Salzburg weiter absetzte. Heinrich erhöhte auf 3:1 (36.), ein von einem Jesenice-Spieler abgefälschter Koch-Schuss (37./PP) bedeutete das 4:1 und damit eigentlich schon die Vorentscheidung. Aufseiten Jesenices vergab zudem Strömberg eine Penaltychance kläglich (30.). Im letzten Abschnitt erarbeiteten sich beide Teams Chancen, die Salzburger gingen freilich neuerlich effizienter zu Werke. Die Powerplay-Treffer von Pewal (52.) und Trattnig (55.) brachten den Endstand, Strömbergs Tor (54.) bedeutete nur Ergebniskosmetik.

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Olimpija Laibach - Graz 99ers 5:2 (4:0,0:2,1:0)
Laibach, 3.500, SR Veit
Tore: Elik (5./PP), Petriläinen (10.), Kuznik (15.), Pavlin (19./PP), Yarema (58./PP) bzw. Iob (28.), Day (29./PP)
Strafminuten: 18 bzw. 10

Tabellenschlusslicht Olimpija Laibach darf sich zum ersten Mal in dieser Saison über zwei Siege in Folge freuen. Der Vizemeister besiegte nach Innsbruck am Freitag (4:2) mit den Graz 99ers am Sonntag einen weiteren Nachzügler. Die Slowenen feierten am Sonntag im Spiel der 16. Runde der Erste Bank Liga vor 3.5000 Zuschauern einen 5:2-(4:0,0:2,1:0)-Heimsieg. Die weiter Letztplatzierten Laibacher rückten den Grazer mit dem vierten Saisonsieg bis auf drei Punkte nahe.

Nach 4:0-Führung der Laibacher nach dem ersten Drittel schöpften die Steirer Mitte des zweiten Abschnittes nach einem Doppelschlag von Anthony Iob (28.) und Greg Day (29./PP) nochmals Hoffnung. Zu mehr sollte es für die Steirer allerdings nicht reichen, zwei Minuten vor Spielende sorgte Laibach-Stürmer Yarema in Überzahl für die endgültige Entscheidung.

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Alba Volan Szekesfehervar - KAC 4:3 (3:0,1:2,0:1)
Szekesfehervar, 3.300, SR Potocan
Tore: Ocskay (1.), Martens (3./PP), Martz (18.), Kovacs (36./PP) bzw. Brandner (24.), Herburger (37./SH), Schuller (42./PP)
Strafminuten: 8 bzw. 12

Der österreichische Eishockey-Rekordmeister KAC kommt in der EBEL auswärts weiterhin nicht auf Touren. Die Klagenfurter mussten sich am Sonntag bei Alba Volan Szekesfehervar mit 3:4 (0:3,2:1,1:0) geschlagen geben, kassierten damit die fünfte Auswärtsniederlage im achten Spiel und verpassten die Gelegenheit, Boden auf Spitzenreiter Jesenice gutzumachen, der in Salzburg verlor.

Die Kärntner verloren die Partie schon im ersten Drittel, als sie durch Ocskay (1.), Martens (3./PP) und Martz (18.) mit 0:3 in Rückstand gerieten. Im Mitteldrittel traf Kovacs (36./PP) für die Gastgeber, Treffer von Brandner (24.) und Herburger (37./SH) ließen die Österreicher noch einmal hoffen, zumal Schuller (42./PP) gleich zu Beginn des letzten Abschnitts auf 3:4 verkürzte. Der abschließende Sturmlauf brachte aber nichts ein.

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HC TWK Innsbruck - EC Pasut VSV 0:2 (0:0,0:0,0:2)
Innsbruck, Tiroler Wasserkraftarena, 1.200, SR Trilar
Tore: Petrik (41.), Mapletoft (59.)
Strafminuten: 14 bzw. 10

Nur noch 1.200 Fans hatten sich in die Innsbrucker Eisarena verirrt, um am Sonntagabend die Partie zwischen den Innsbrucker Haien und den Villacher Adlern zu verfolgen. Und diese mussten mit ihrer Mannschaft leiden. Villach gewann in einem Spiel, das mit Eishockey wenig zu tun hatte, 2:0 (0:0,0:0,2:0). Es war die achte Niederlage der Tiroler in Folge, die elfte Niederlage in den vergangen zwölf Runden.

Schon vor dem Spiel hatte HCI-Trainer Ron Kennedy, dessen Position laut Auskunft von Obmann Günther Hanschitz nicht zur Diskussion steht, auf die Niederlagenserie reagiert: Er verbannte Verteidiger Rich Brennan und Patrick Mössmer auf die Tribüne, sie bräuchten eine Nachdenkpause. Und das, obwohl Innsbruck mit Kent Salfi und den Hohenberger-Brüdern drei Routiniers verletzungsbedingt vorgeben mussten.

Aufregung auf dem Eis gab es aber in einem wahren Unspiel vorerst keine. Chancen waren in den ersten beiden Spielabschnitten Mangelware. Aufseiten der Tiroler hatte Alan Letang im Powerplay zwei Mal die Chance zur Führung (12. und 24.), auf Kärntner Seite waren es Justin Mapletoft (34.) und Roland Kaspitz (37.), die den ersten Treffer am Schläger hatten.

Nach nur 59 Sekunden im Schlussdrittel war der Bann aber endlich gebrochen. Kapitän Nicolas Petrik brachte die Villacher mit einem ansatzlosen Schuss in Führung. Mit einem Gewaltschuss wollte Dustin Johner den Ausgleich erzwingen, doch VSV-Goalie Bernhard Starkbaum hielt (49.), eine Minute später musste er erneut vor Johner retten. Mit einem satten Schuss durch die Schoner von HCI-Tormann Mikko Strömberg fixierte Mapletoft den 2:0-Sieg (59.). Die rund 20 Villacher Fans verhöhnten die Tiroler: "Ihr könnt das Eis abtauen!"