Champions League
1:1! Austria erkämpft Remis gegen Porto
Die Austria hat am Dienstag mit einem überraschenden 1:1 (1:0) auswärts gegen den FC Porto den zweiten Punkt in der Fußball-Champions-League erobert. Der Debüttreffer von Roman Kienast und das zweite Unentschieden des ÖFB-Meisters in Gruppe G waren aber dennoch zu wenig, denn die Wiener sind bereits vor dem abschließenden Match am 11. Dezember daheim gegen Zenit St. Petersburg fix Letzter.
Austria ausgeschieden
Ein Flachschuss von Roman Kienast brachte die Austria vor knapp 25.000 Zuschauern früh in Führung (11.), nach dem verdienten Ausgleich von Porto durch Starstürmer Jackson Martinez (48.) lieferten die Violetten dann eine wahre Abwehrschlacht. Vor dem 6. und letzten Spieltag führt Atletico Madrid mit 13 Punkten die Tabelle überlegen vor Zenit St. Petersburg (6), Porto (5) und Austria (2) an. Die Top-Zwei steigen ins Achtelfinale auf, der Dritte steigt in die Europa League um. Für die Austria ist aber eine Rangverbesserung trotz des zweiten Unentschiedens nach dem 0:0 auswärts gegen Zenit nicht mehr möglich.
Porto vs. Austria: Die besten Bilder
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Roman Kienast (Austria-Torschütze): "Ich habe mir den Ball gut mitgenommen und ins lange Eck getroffen. Zum Glück war der Ball endlich im Tor. Wir haben sehr früh gemerkt, dass Porto ein bisschen verunsichert ist und haben früh gepresst. Wir haben gewusst, dass da etwas drinnen ist. Das Gegentor war unnötig, aber wir müssen natürlich mit dem Punkt zufrieden sein. Lindner spielt derzeit in einer Überform, er haltet unmögliche Bälle."
Nenad Bjelica (Austria-Trainer): "Das war heute das Maximum von meiner Mannschaft. Ich kann nur ein großes Lob aussprechen, sie haben bis zur letzten Minute gekämpft und sogar an die Sensation geglaubt. Das Auftreten war vorbildlich. Ich bin zufrieden mit dem absolut verdienten Punkt, endlich haben wir dieses erste Tor geschossen. Trotz der frühen Führung wussten wir, dass da noch ein hartes Stück Arbeit auf uns warten wird. Dieser Punkt gehört der ganzen Mannschaft. Natürlich spielt Lindner derzeit in einer hervorragenden Form. Aber auch die gesamte Abwehr war stark. Porto hat vier, fünf Spieler, die zwei Meter groß sind. Dass da nicht jede Standardsituation zu verteidigen ist, das ist logisch. Gegen Zenit können wir jetzt absolut unbekümmert spielen und versuchen, etwas zu holen. Wir haben ja schon bewiesen, dass wir gegen Porto und Zenit mithalten können. Wir hoffen auf ein volles Haus."
Heinz Lindner (Austria-Tormann): "Trotz des Ausscheidens überwiegt die Freude. Wir haben uns in der Champions League gut präsentiert. Wir haben uns den Punkt verdient, denn wir haben gekämpft wie die Löwen. Dieses Mal hatten wir die Kaltschnäuzigkeit, gleich aus der ersten Chance haben wir das erste Tor gemacht. Kienast hat das wirklich eiskalt gemacht. Vor der Pause sind wir sehr gut aufgetreten. Danach ist der Druck von Porto leider zu groß geworden, dem konnten wir nicht mehr standhalten. Wenn wir noch länger geführt hätten, dann wären sie sicher noch nervöser geworden. Aber aufgrund der zweiten Spielhälfte muss man sagen, dass heute einfach nicht mehr als ein Unentschieden drinnen war. Ich freue mich, wenn ich gut spiele. Aber heute haben einige gut gespielt, nicht nur ich."
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