Blamage hat sich Austria selbst zuzuschreiben

Polsters Kommentar

Blamage hat sich Austria selbst zuzuschreiben

Meisterfeier zwei Tage vor Cup-Partie war nicht glücklich.

Nach dieser tollen Saison diese Blamage! Kein Wunder, wenn jetzt kübelweise Spott über die Austria geschüttet wird. Bei allem Respekt vor dem Einsatz von Pasching: So was darf nicht passieren! Haben ein paar Austrianer doch länger gefeiert? Das wäre eine Erklärung dafür, dass es vor allem in der ersten Hälfte derart an Spritzigkeit fehlte. Der Druck kam erst viel zu spät. Auf der anderen Seite die nach den Siegen über Rapid und Salzburg bis in die Haarspitzen motivierten Underdogs.

Vielleicht wurde doch schon zu viel gefeiert

Die Lehren aus der Blamage: Ein bisschen mehr Respekt vor dem Gegner hätte nicht geschadet. Als ich Co-Trainer Schmid und Tormanntrainer Gruber beim 0:3 in Salzburg in Lederhosen sitzen sah, hatte ich schon Bauchweh. Und die Meisterfeier zwei Tage vor dem Cup-Finale anzusetzen, war auch nicht wirklich glücklich - auch wenn es Alkoholverbot gab.