maierhofer salutiert

Rapid

Maierhofer denkt laut an Abschied

Viel Zündstoff Donnerstag beim Trainingsstart von Rapid. Coach Pacult ist heiß auf Maierhofer. Dem Stürmer reicht's - er will ins Ausland.

Die ÖSTERREICH-Story, dass Erwin Hoffer auch in der kommenden Saison für Rapid stürmt, löste bei den grün-weißen Fans grenzenlosen Jubel aus. In den diversen Internet-Foren überschlagen sich die Anhänger mit Jubelmeldungen über ihren Liebling. Ob auch Jimmys genialer Sturmpartner Stefan Maierhofer in Hütteldorf bleibt, ist allerdings sehr fraglich.

Schwere Zeiten
Maierhofer hat es derzeit bei seinem Arbeitgeber alles andere als leicht. Kein Wunder! Übte Maierhofer doch in ÖSTERREICH heftige Kritik an Trainer Peter Pacult – wegen der Ausbootung von Co-Trainer Zoran Barisic und Tormanncoach Peter Zajicek. Auf Maierhofer wartet beim Trainingsauftakt eine Kopfwäsche von Pacult. Der Rapid-Trainer ist heiß. „Maierhofers Aussagen wären im Ausland undenkbar gewesen. Ich kann nicht einfach zur Tagesordnung übergehen.“ Sollte Pacult weiter bei Rapid bleiben (er ist bei Arminia Bielefeld im Gespräch), wird sich Maierhofer wohl nach einem neuen Klub umschauen (müssen). Gut für den Sturm-Riesen: Er ist sehr begehrt. Klubs aus England, Italien und Frankreich jagen ihn.

Realist
Maierhofer-Manager Serafino Luzzi: „Ich könnte Chelsea und Arsenal sagen, aber bleiben wir realistisch. Stefan braucht einen Verein, wo er die Chance zum Spielen bekommt.“ Maierhofer sagt: „Ich werde beim Trainingsauftakt dabei sein. Mein Ziel ist aber nach wie vor das Ausland.“

Zuletzt wurde Maierhofer beim Länderspiel in Serbien beobachtet. Dabei bekamen die Scouts allerdings auch gleich zu Beginn die vernebelte Großchance des Rapid-Angreifers zu sehen. „Hätte er da getroffen, hätte er jetzt schon einen Verein“, behauptet Luzzi.

Jelavic bleibt
Während bei Maierhofer die Zeichen auf Abschied stehen, verlängerte ein anderer Stürmer: Nikica Jelavic bleibt bis 2012 in Hütteldorf.

Von Michael Petermair/ÖSTERREICH