rapid jubel

Heimsieg

Rapid hält Kontakt zu Salzburg

Nach klarem 4:2 über Kärnten weiter nur 5 Punkte hinter Titelfavorit Salzburg.

Im Kampf um die erfolgreiche Titelverteidigung lässt der österreichische Fußball-Meister SK Rapid nicht locker. Die Hütteldorfer feierten am Sonntag im Hanappi-Stadion einen 4:2-Sieg über Austria Kärnten und kamen damit wieder auf fünf Punkte an Spitzenreiter Red Bull Salzburg heran. Matchwinner für die Grün-Weißen war einmal mehr Kapitän Steffen Hofmann, der zwei Tore erzielte und die beiden weiteren Treffer vorbereitete.

Sein erstes Tor resultierte aus einem kurz abgespielten Freistoß, den der Deutsche um die Mauer herum in die Maschen zirkelte. "Wir haben das im Training geübt", sagte der Mittelfeldspieler, der seine Mannschaft im Kampf um die Meisterschaft in einer klaren Außenseiterrolle sieht. "Es liegt nicht in unserer Hand. Wir können aus eigener Kraft nur drei Punkte aufholen und müssen auf einen Umfaller der Salzburger hoffen. Aber wir werden alles unternehmen, damit wir es wieder schaffen."

Ausfälle kompensiert
Hofmann hob hervor, dass Rapid trotz hochkarätiger Ausfälle (es fehlten u.a. Erwin Hoffer, Stefan Maierhofer und Markus Heikkinen) einen relativ sicheren Erfolg einfuhr. "Wir haben so große Qualität innerhalb des Kaders, dass wir das wegstecken können."

Ähnlich äußerte sich auch Trainer Peter Pacult. "Wir hatten viele Ausfälle, umso erfreulicher ist es, wie sich die Mannschaft präsentiert hat. Man sieht, dass das Team sehr reif ist und - angeführt von einem überragenden Hofmann - solche Rückschläge wegstecken kann." Besondere Freude bereitete ihm Maierhofer-Ersatzmann Nikica Jelavic. "Er war sehr wertvoll. Ob nächste Woche wieder Maierhofer spielt, weiß ich nicht, denn Jelavic hat sich gut präsentiert."

Gartler-Verletzung schmerzt
Als Wermutstropfen blieb bei Pacult neben den beiden Gegentreffern die schwere Verletzung von Rene Gartler, der ausgerechnet bei seinem Comeback nach mehrwöchiger "Nachdenkpause" einen Kreuzbandriss erlitt und rund sechs Monate pausieren muss. "Das ist eine absolute Tragödie. Mich trifft das fast noch härter, denn ich weiß um seine Qualitäten. Wir werden versuchen, ihn wieder aufzurichten."