Rapid sucht gegen Admira Befreiungsschlag

ÖFB-Cup - Do. ab 20.30 Uhr LIVE

Rapid sucht gegen Admira Befreiungsschlag

Mit Rapid und dem LASK sind zum Abschluss der 2. Runde des Fußball-Cups am Donnerstag zwei Bundesliga-Granden im Einsatz, die aktuell aber mit ihrer Form kämpfen. 

Grün-Weiß dürstet nach drei Pflichtspielniederlagen en suite nach einem Erfolgserlebnis, hat mit der Auswärtspartie bei der Admira (20.30 Uhr im Sport24-LIVE-Ticker) freilich einen harten Brocken vor der Brust. Nominell einfacher wird es für den LASK, der Regionalligist Stripfing (18.00/live ORF Sport +) empfängt.

In der Tabelle mit acht Punkten aus acht Spielen nur Neunter, den Europa-League-Auftakt mit dem 0:1 gegen Genk vergeigt, hängen Rapid und Coach Dietmar Kühbauer etwas in den Seilen. Immerhin bietet sich zwölf Tage nach dem Liga-1:2 gegen die Admira, gegen die man als spielerisch überlegenes Team verloren hatte, nun im Cup die Gelegenheit zur Revanche.

Optimismus bei Rapid

Das 0:2 bei Salzburg vom Sonntag samt des von Rapidseite heftig kritisierten Elfmeters zum 0:1 soll vergessen sein. "Wir haben zu wenig Punkte. Wir wissen, wo wir uns verbessern müssen, und wir werden das machen", kündigte Rapids Außenspieler Thorsten Schick selbstbewusst an. Und auch Kühbauer, dem Rapid-Präsident Martin Bruckner erst jüngst den Rücken stärkte, gab sich trotz der Flaute selbstsicher. "Die Mannschaft hat heute gezeigt, dass sie funktioniert", betonte er am Sonntag.

Auch am Tag vor den Südstadt-Trip versprühte er Optimismus: "Wir wissen genau, dass wir noch immer eine gute Mannschaft sind, dass wir hinfahren, damit wir weiterkommen. Wenn man unachtsam ist, geht man als Verlierer vom Platz. Wir müssen im letzten Drittel mit mehr Druck unterwegs sein und trotzdem die Defensive nicht vernachlässigen." Defensivmann Emanuel Aiwu trifft auf seinen Ex-Verein. "Jeder muss hundert Prozent geben und an sich glauben. Ich bin sicher, dass jeder an seine Grenzen gehen wird", forderte der 20-Jährige.

Bilanzvorteil bei der Admira

Admira-Coach Andreas Herzog, dessen Truppe drei Partien in Folge ungeschlagen ist, erwartet "ein schweres Spiel. Auch wenn Rapid in den letzten Wochen nicht sehr erfolgreich war, sind sie der klare Favorit", sagte der ÖFB-Rekordinternationale. Goalie Andreas Leitner freute sich über "das große Los" und wollte "den Sieg von Hütteldorf bestätigen". Die Cup-Bilanz ist dabei aufseiten seiner Truppe: Von 17 Duellen konnten die Südstädter 9 gewinnen, 2 Partien endeten remis, 6 Begegnungen gingen verloren.