Gröding VS Ried

Cup-Viertelfinale

Grödig lässt Ried erzittern

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Grödig plant heute den großen Coup im Cup, will Titelverteidiger Ried hinauswerfen.

Für die Elf aus der 7.000-Einwohner-Marktgemeinde im Salzburger Flachgau ist es das Match des Jahres. Die Untersbergarena wird mit fast 3.000 Zuschauern voll sein. Startrainer Heimo Pfeifenberger glaubt: „Wir können Ried bezwingen!“

Auf dem Weg ins Viertelfinale schaltete der Siebente der Ersten Liga zuletzt sogar Wacker Innsbruck aus. Grödig hat bisher im Cup auch noch keinen Gegentreffer kassiert.

Aber selbst wenn Grödig Cupsieger werden sollte, hat Heimo dort keine Zukunft mehr. Sein Vertrag wird nicht verlängert. Er ist auch bei den Riedern als Gludovatz-Nachfolger im Gespräch. Pfeifenberger würde perfekt passen.

Unter Interimscoach Gerhard Schweitzer geht’s bergab: Nach der Heimpleite gegen die Austria ist Ried wohl aus dem Titelrennen. No-Name-Trainer Schweitzer gilt als zweiter Mann. Als Chef hat er Defizite – bereits in der Saison 2002/2003 stürzte Ried mit Schweitzer ab.

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Aber kaum anzunehmen, dass die Mannschaft von Trainer Peter Hyballa (Vierter der Regionalliga West) die Bullen-Profis auf dem Weg ins Semifinale stoppt. Zumal Bullen-Coach Ricardo Moniz das Double möchte. Und die Chance darauf ist so groß wie noch nie!

Viele fragen sich: Wie gibt’s so eine Paarung?

Bereits letzte Saison sorgte das Cup-Duell zwischen Rapid und den Rapid-Amateuren für riesige Aufregung. Dennoch konnte man sich erst heuer zu einer Cup-Reform durchringen. Im kommenden Jahr sind die Amateurteams der Bundesligamannschaften nicht mehr zugelassen.

Red Bull gegen Red Bull Juniors wird genau beobachtet werden!

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