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Bundesliga

Haben unsere Schiris Tomaten auf den Augen?

Nach dem Skandal-Elfer von Altach fragen sich alle: Haben unsere Schiris Tomaten auf den Augen? Krasse Fehlentscheidungen häufen sich.

So richtig verdaut haben sie den Skandal-Elfmeter beim 1:2 in Altach noch nicht bei Rapid. Jetzt meldet sich „Übeltäter“ Markus Katzer zu Wort, dessen faires Tackling gegen Karsten Hutwelker von Schiri Bernhard Brugger als elfmeterwürdig geahndet worden war. Katzer, der auch noch die 5. Gelbe Karte sah: „Ich frage mich, wofür ich Gelb bekomme. Ich bin nur zum Linienrichter, weil der weiterspielen angezeigt hatte. Ich sage: „Bitte geh zum Schiri, sag was du gesehen hast. Doch da zückte Brugger schon Gelb, angeblich wegen Protestierens.“

Auch Sturm litt
Doch nicht nur Rapid litt in der vergangenen Runde unter Fehlentscheidungen. Auch Sturm Graz wurde beim 1:2 gegen den LASK von Schiedsrichter Robert Schörgenhofer klar benachteiligt. „Wir hätten zwei Elfer kriegen müssen – einen gegen Kienzl, einen gegen Peric“, ereiferte sich Trainer Franco Foda. Selbst LASK-Coach Karl Daxbacher gab Foda Recht: „Es wäre zumindest ein ­Elfer zu geben gewesen.“

Haben unsere Schiris Tomaten auf den Augen? Müssen die Unparteiischen nach schwachen Leistungen künftig gesperrt werden? Österreichs Schiri-Boss DDr. Gerhard Kapl: „Nach einem einzigen schwachen Spiel oder einer falschen Elfmeter-Entscheidung sollte man nicht gleich den Stab über jemanden brechen. Bei negativen Berichten der Beobachter gibt es aber die Möglichkeit einer Regenerationsphase für einen Schiedsrichter – nicht zur Bestrafung, sondern zu dessen ­eigenem Wohl.“