Bayern verbietet Alaba & Co diesen Jubel

Das steckt dahinter

Bayern verbietet Alaba & Co diesen Jubel

So sollen sich die Bayern-Stars künftig nicht mehr über ihre Tore feiern.

Der FC Bayern München hat am Samstag vielleicht doppelten Grund zur Freude. Zum einen feiert Klub-Legende Frank Ribery, bester Kumpel von David Alaba, seinen 35. Geburtstag, zum anderen könnten die Münchner beim Auswärtsspiel in Augsburg ihre sechste Meisterschaft perfekt machen.

Jubel-Verbot

Dabei müssen sich die Münchner Stars beim Jubeln allerdings etwas umstellen. Denn der Verein hat den Spielern eine Jubelart verboten, berichtet BILD. Sie dürfen nach ihren Toren nicht mehr mit dem Zeigefinger ihren Daumen berühren und einen Kreis formen. Der Grund ist ganz einfach: zwar bedeutet die Geste in Österreich und Deutschland sowas wie "ok", "super" oder "exzellent", sie hat aber in anderen Ländern eine ganz andere Bedeutung.

  • In Frankreich und Belgien stempelt man einen Menschen als "Null" ab.
  • In Mexiko ist es eine Einladung zum Sex.
  • In Brasilien ist es eine obszöne Geste und bedeutet in etwa "A....loch".
  • Auch in Griechenland, Russland und in der Türkei gilt es als obszöne Schmähung.

Weil die Macher des FC Bayern den Verein längst als internationale Marke sehen, muss natürlich auch der Jubel weltweit "zulässig" sein.